Hochkarätiger Independent-Rock mit Phillip Boa begeistert Publikum

Phillip Boa and the Voodooclub überzeugen in der „Sumpfblume“ in Hameln.
Hochkarätiger Independent-Rock hat in der Weserstadt Hameln Einzug gehalten: Phillip Boa and the Voodooclub ließen sich traditionell in der „Sumpfblume“ feiern. Im Jahr 1284 sollen der Sage nach 130 Kinder von einem vergrämten Rattenfänger aus Hameln herausgeführt und in den nahen Kalvarienberg eingemauert worden sein. Beinahe 750 Jahre später sieht die Situation ähnlich aus. Phillip Boa kommt, und auch er lockt die Menschen. Sie kommen mitunter von weither und feiern den Besuch des deutschen Ausnahmemusikers.
Es war gewohnt erstklassig, was Phillip Boa mit seinem Voodooclub zum Besten gab. Im Vordergrund standen neben den Songs der aktuellen CD „Bleach House“ auch seine größeren Erfolge und Evergreens. Die Band startete mit „Kill the Future“, lieferte ein exzellentes „Fine Art in Silver“, das mit der Zeit gegangen ist, und ein geniales Drumsolo bei „Love on Sale“. Bei „This is Michael“ und „Container Love“ war das Publikum nicht mehr zu halten und brachte die „Sumpfblume“ zum Beben. Die neue Sängerin namens Pris zeigte sich in Bestform und überzeugte auf ganzer Linie. Den Klassiker „Diana“ spielten Phillip Boa and the Voodooclub dynamisch, aber nicht schnell, wie es ein Zwischenruf wünschte. Zwei Zugaben waren unausweichlich, mit der neuen Single „Standing blinded on the Rooftops“, einem sehr druckvollen „Albert is the Headbanger“, dem Single-Erfolg „And then she kissed her“ und einem fulminanten „Kill your Ideals“.
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