Chorgemeinschaft Männergesangverein Wienhausen/Männergesangverein „Eintracht“ Eicklingen hat ein großes Herz

Die Chorgemeinschaft Männergesangverein Wienhausen von 1868/Männergesangverein „Eintracht“ Eicklingen von 1888 wird seit 1999 von Eugen Jost geleitet und hat ein großes Herz.
Die Chorgemeinschaft Männergesangverein Wienhausen/Männergesangverein „Eintracht“ Eicklingen hat ein großes Herz. Und sie besticht durch Manpower und hohe Qualität. So geschehen am Freitag in der St. Marienkirche in Wienhausen, wo sie gemeinsam mit dem Männerchor „Germania“ Opladen 1905 ein Benefizkonzert zugunsten der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Wienhausen gegeben hat.
Der Weg nach Wienhausen am Maifeiertag hat sich gelohnt. Männerchorgesang vom Feinsten in einem hervorragend dafür geeigneten Raum erwartete die Konzertbesucher. Und am Ende waren es die Chorleiter Eugen Jost und Eugen Momot, die an dem Tag Großes geleistet haben. Sie haben dem Männerchorgesang neuen Glanz verliehen.
Die Gastgeber waren die Ersten, die vorne standen. Über 30 Sänger waren es, die „Zauber der Musik“ im Satz von Manfred Bühler präsentierten. Selten zuvor war das Lied so schön dargeboten worden. Dynamik und Sangeskraft verliehen dem Lied den nötigen Reiz. Auch der „Frühlingstag“ stammte von Bühler, hier interpretiert mit einem tollen Bass und einem tollen Tenor. Sehr kraftvoll kam dann „Schäfers Sonntagslied“ von Ludwig Uhland. „Genießt das Spiel der Welt“ (Otto Groll) war sehr abwechslungsreich und kraftvoll. Chorleiter Eugen Jost nahm danach zu der weiteren Groll-Komposition „Die Glocken von Isola Bella“ selbst sein Akkordeon in die Hand. Sehr schön herausgearbeitet war bei diesem Stück die Stimme des 1. Tenors.
Die Gäste aus Leverkusen waren an der Reihe. Es waren knapp 50 an der Zahl, die „extra die Jacken ausgezogen haben, um jünger zu wirken“, so deren Vorsitzender Bernd Frank. Auch ihre Lieder waren schön und kamen sehr gut an, wie beispielsweise Franz Schuberts „Nächtliches Ständchen“ mit einem sehr gut herausgearbeiteten Tenor oder das zeitaktuelle „Selig sind, die Verfolgung leiden“. Eigens für ihren Besuch hatten die „Germanen“ aus Leverkusen mit dem „Abendlied“ auch ein Lied aus der Heide einstudiert. Majestätisch sangen sie mit Blick auf ihre Heimatstadt „Abendfrieden am Rhein“.
Dann waren es wieder die Gastgeber, die noch einige schöne Weisen präsentierten, wie „Rivers of Babylon (Die Legende von Babylon)“ und den „Hamborger Veermaster“ im Arrangement von Heinrich Paulsen und dem Chorleiter am Akkordeon. „Ein Stilbruch, könnte man meinen“, sagte Otto Munzel, der durch das gesamte Programm führte. Nach dem folgenden „Hochzeit der Frösche“ von Alfons Burkhardt jubelte das Publikum. Und mit Otto Grolls „Zauber der Südsee“ hatte die Chorgemeinschaft Wienhausen/Eicklingen, die bereits seit 44 Jahren zusammenarbeitet, einen überaus frischen Abgang.
Nun waren es noch einmal die Gäste aus Leverkusen, die noch einige schöne Lieder sangen und das Publikum am Schluss mit einer gigantischen Zugabe aus dem russischen Sprachraum überraschten. Das schöne, kurzweilige Konzert fand seinen Abschluss in einem gemeinsamen Liedvortrag aller Chöre zu „Schifferlied“ und „Abendfrieden“.
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