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Das ehemalige Gutshaus von Brandenhusen im Wandel der Zeit

Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurden viele Flüchtlings- und Vertriebenenfamilien, vor allem aus Ostpreußen, auf dem damaligen Gutshof in Brandenhusen (Insel Poel) einquartiert. Sie erhielten Wohnungen im so genannten "Herrenhaus" (Foto von 1954) sowie Land, das im Rahmen der Bodenreform aus der Enteignung des Gutsbesitzers stammte. Im Zuge der Kollektivierung der Landwirdschaft wurde dieses Land in einer LPG (Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft) zusammengefasst. Nach dem Ende der DDR bemühten sich die Nachkommen des einstigen Besitzers um das alte Gutshaus (Foto von 1990). Sie ließen das verfallene Gebäude fast gänzlich abreißen und errichteten in Anlehnung an den alten Stil ein Haus mit Ferienwohnungen (Foto von 2009).
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