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In Wismar: Architektur-Glanzlicht der Welterbestadt

Highlight im Altstadtquartier um St. Nikolai: Das Schabbellhaus, Stadtgeschichtliches Museum, Schweinsbrücke 8, Gebäudekomplex im Stil niederländischer Renaissance. Foto: Helmut Kuzina
Wismar: Schweinsbrücke | Unmittelbar an der Schweinsbrücke, an der Frischen Grube (dem Stadtkanal) und vis-a-vis von St. Nikolai befindet sich eines der schönsten Gebäude des Altstadtquartiers, das Schabbellhaus.

Eigentlich sind es vier Häuser oder zwei Hausensembles (zwei Vorderhäuser, ein Kemladen, ein Seitenflügel. In ihnen befindet sich das Stadtgeschichtliche Museum, das nach sieben Jahren und sieben Monaten Umbauzeit kurz vor Weihnachten 2017 wieder eröffnet wurde.

Erbaut wurde der Gebäudekomplex von 1569 bis 1571 im Stil niederländischer Renaissance, und zwar nach den Plänen des Baumeisters Philipp Brandin aus Utrecht, Bauherr war Ratsherr, Brauer und Bürgermeister Hinrich Schabbell.

In den vergangenen Jahrhunderten musste der Gebäudekomplex nach Nutzungsveränderungen und Besitzerwechsel 1969 bis 1979 rekonstruiert werden, von 1996 bis 1997 erfolgte die Sanierung der Dächer und Fassaden.

Im Renaissancegebäude wird die Stadtgeschichte dokumentiert, wobei das größte Ausstellungsstück das Gebäude mit dem markanten Volutengiebel selbst ist.

Januar 2018, Helmut Kuzina
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3 Kommentare
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Katja W. aus Langenhagen | 04.01.2018 | 11:49  
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Helmut Kuzina aus Wismar | 04.01.2018 | 13:48  
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Katja W. aus Langenhagen | 04.01.2018 | 15:12  
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