Anzeige

Eine juristische Schande ...

Juristische Schande …

Kinder entführen, sie ermorden und wenn man gefasst wird im Verhör beharrlich und grinsend schweigen, um die Ermittler – die nur das Kind zu retten im Sinn haben, zu provozieren und zu unbedachten Äußerungen zu bringen.
In Deutschland zahlt sich scheinbar eine solche, durch nichts zu überbietende Impertinenz juristisch halb- oder vollgebildeter Straftäter aus – in klingender Münze aus. Da spielt es auch überhaupt keine Rolle, dass die Sprecherin der zuständigen Staatsanwaltschaft flugs verkündet, dass das Geld nicht ausgezahlt werde, sondern zur Begleichung von Forderungen des Landes Hessen an den Mordbuben in der Staatskasse verbliebe. Übrigens … die angeführten 77 tausend €uro Prozesskosten aus dem Verfahren um den Kindesmord resultierend, einer zu lebenslänglicher Haft verurteilten Bestie zuzuschreiben entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Ich erinnere: – in bekannten, der deutschen Vergangenheit angehörenden Staatsformen, war es doch auch gang und gäbe, den jeweils richterlich Verurteilten die Prozeß- und anschließenden Urteilsvollstreckungskosten akribisch aufgelistet aufzuerlegen – um sie anschließend dann von den „Nachlassberechtigten“ einzufordern. Solche Unholde dingfest zu machen, über sie zu Gericht sitzen und der verkündeten Strafe zuzuführen, sollte eine der nobelsten hoheitlichen Anliegen sein und nicht zur wirtschaftlichen Rechenaufgabe verkommen. Darüber sollten Volkes Vertreter ernsthaft reden – DAS ist legitim. Was nicht geschehen sollte – ja, nicht geschehen darf … es darf nicht über das Schandurteil eines Frankfurter Richters diskutiert und debattiert werden – DIESES Urteil ist zusammen mit dem dafür verantwortlichen Richter in die Wüste zu schicken. Ohne wenn und aber.
Seltsamerweise scheint sich unter Juristen mehr und mehr eine seltsames Verständnis über die Stellung ihres Standes in der Gesellschaft breit zu machen. Die Kommentare zu diesem Frankfurter Schandurteil lassen es überdeutlich erkennen. Es ist an der Zeit, der Juristerei in unserem Lande ihre Flügel auf das gehörige Maß zu stutzen. Mit diesem Urteilsspruch hat der Frankfurter Herr in der schwarzen Robe die Rechtswelt in Deutschland endgültig auf den Kopf gestellt. Letztendlich frage ich mich angesichts dieses Urteils, in welchem Maße die jeweiligen Opfer – in diesem Fall die Eltern des grausam ermordeten Kindes – noch justitiabel verhöhnt werden dürfen.

ewaldeden
0
10 Kommentare
4.119
H. K. aus Augsburg | 06.08.2011 | 19:48  
430
Wolfgang Fabisiak aus Hemmingen | 06.08.2011 | 20:12  
15.697
Ewald Eden aus Wilhelmshaven | 06.08.2011 | 20:13  
8.026
Edgard Fuß aus Bühl | 06.08.2011 | 23:02  
15.697
Ewald Eden aus Wilhelmshaven | 06.08.2011 | 23:32  
1.636
Manfred Werner aus Leonberg | 07.08.2011 | 09:05  
1.636
Manfred Werner aus Leonberg | 07.08.2011 | 10:53  
8.026
Edgard Fuß aus Bühl | 07.08.2011 | 11:55  
59.223
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 07.08.2011 | 16:44  
13.650
Erika Walther aus Augsburg | 09.08.2011 | 17:49  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.