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ESDO-Ringkampf-Lehrgang mit Bundestrainer Kunibert Back

(Foto: Lars Tinnemann)

Wer jetzt an schwitzenden Männer oder Frauen im latzhosenähnlichen Sportdreß denkt, die um olympisches Gold ringen, der liegt falsch. Vielmehr handelt es sich beim ESDO (European Self Defense Organisation)-Ringkampf um eine Facette des umfangreichen Trainingsprogramms dieser Selbstverteidigungsart.


Geübt wird hier, wie im Nahkampf auch ein körperlich überlegener Gegner zu Boden gebracht und dort fixiert werden kann. Im Gegensatz zum klassischen Ringkampf, wie ihn schon die alten Griechen praktizierten, muß beim ESDO-Ringkampf der Gegner nicht mit beiden Schultern auf dem Boden liegend „besiegt“ werden, sondern er muß auf den Bauch gedreht fixiert werden. Nur in dieser Position hat er praktisch keine Möglichkeit zur Gegenwehr mehr. Natürlich sind mittels Hebeln oder Würgegriffen auch Techniken erlaubt, die den Angreifer in jeglicher anderen Position zur Aufgabe zwingen.

Erfolgreiche Prüfung

Interessiert und mit viel Spaß bei den Übungen, die Kunibert Back während des 1,5 stündigen Lehrgangs vermittelte, nahmen insgesamt 10 Sportler im Alter zwischen 8 und 45 Jahren der ESDO-Sparte des Turn Club Bissendorf an dieser Veranstaltung teil.
Im Anschluß hatten die Kämpfer dann die Möglichkeit, vor dem Bundestrainer ihr erlerntes Können zu beweisen und eine Gürtelprüfung abzulegen. Jessika Tinnemann, Nandy Rodenbostel und Jörg Sievers erhielten ihren grünen Gürtel, Lea Sievers bestand mit dem orangenen Gürtel und Max und Vivien Wetzke erhielten ihren gelb-orangenen Gürtel.

Teilnahme erwünscht

Wer mehr über diese interessante Sportart erfahren oder einmal an einem Probetraining teilnehmen möchte, der kann sich bei Trainer Bernd Rink (0173/6303339) oder Spartenleiter Lars Tinnemann (05130/39958) melden oder einfach beim Training in der Grundschulsporthalle in Hellendorf immer mittwochs von 18.30 – 20.00 vorbeischaun.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Nordhannoversche Zeitung | Erschienen am 24.08.2013
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