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Ein Supergewinn im Urwald: Eine Führung durch den Naturwald Lüßberg

Der Pilz Zunderschwamm fühlt sich in Buchenwäldern ausgesprochen wohl.
Unterlüß: Forstamt | Der NDR hatte anlässlich des Tages des offenen Urwaldes in Zusammenarbeit mit den Niedersächsischen Landesforsten eine Führung mit dem Motto "UrwaldZeit-Sie sind dabei" durch den Naturwald Lüßberg verlost. Holger Finck zählte zu den glücklichen Gewinnern und überließ mir diesen Supergewinn.
Die Vereinten Nationen haben das "Internationale Jahr der Wälder" ausgerufen. In diesem Jahr ist das Ökosystem Wald unter dem Motto "Wälder für Menschen" Mittelpunkt einer weltweiten Informationskampagne.
Die Aktion "UrwaldZeit" bietet den Besuch von Wäldern an, die sonst der Natur und der Forschung vorbehalten sind (Informationen hierzu gibt es hier: www.landesforsten.de/2011).
Einen ursprünglichen Urwald gibt es in Deutschland schon lange nicht mehr. Alle Wälder sind über die Jahrhunderte vom Menschen beeinflusst und kulturell geprägt worden. Die Forstämter sind aber dazu übergegangen, ausgewiesene Waldareale nicht mehr zu nutzen und sich selbst zu überlassen. Mit der Zeit entsteht ein Naturwald, der sich in ferner Zukunft zu einem Urwald entwickelt. Die ersten Naturwälder in Niedersachsen wurden 1972 - 1974 ausgewiesen. Die Bäume darin sind teilweise mehrere hundert Jahre alt. In Niedersachsen gibt es über einhundert Naturwälder, die sich fast alle im Eigentum der Niedersächsischen Landesforsten befinden.
Im Naturwald Lüßberg hat sich die Buche durchgesetzt. Obwohl einiges Totholz herumliegt, sieht der Wald überraschend aufgeräumt aus. Es gibt keine Wege, so dass schon allein aus Sicherheitsgründen das Betreten verboten ist. Der Boden war zu dieser Zeit übersät mit den männlichen Blüten der Buchen. Man ging über einen weichen Teppich, unter dem sich allerdings einige Stolperfallen in Form von Wurzeln und Ästen versteckten.
Wer Interesse daran hat, diesen Naturwald kennenzulernen, sollte das Forstamt Unterlüß kontaktieren.
Drei nette Forstbeamte hatten in zwei Stunden einen interessanten und unvergesslichen Einblick in den Naturwald geboten. Zum Abschluss gaben sie noch einen Tipp zum Kaffeetrinken. In Sprakensehl-Hagen gab es unglaublich riesige und köstliche Windbeutel.
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16 Kommentare
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Karin Franzisky aus Bad Arolsen | 18.05.2011 | 17:17  
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Jürgen G. O. Stephan aus Peine | 18.05.2011 | 17:20  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 18.05.2011 | 17:20  
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Rashia Narih aus Langenhagen | 18.05.2011 | 17:21  
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Markus Christian Maiwald aus Meitingen | 18.05.2011 | 19:54  
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Hermann Oehmig aus Gersthofen | 18.05.2011 | 20:09  
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 18.05.2011 | 21:02  
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Holger Finck aus Langenhagen | 18.05.2011 | 21:32  
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Shima Mahi aus Langenhagen | 18.05.2011 | 22:25  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 18.05.2011 | 22:52  
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 19.05.2011 | 11:08  
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Werner Szramka aus Lehrte | 24.05.2011 | 15:03  
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Shima Mahi aus Langenhagen | 24.05.2011 | 22:22  
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Gaby Floer aus Garbsen | 28.05.2011 | 09:38  
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Shima Mahi aus Langenhagen | 29.05.2011 | 23:29  
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Gaby Floer aus Garbsen | 30.05.2011 | 08:14  
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