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4. Jerusalem Marathon – Teil 2 von 2

  • Trainingslauf zu früher Morgenstunde in Bethlehem/Palästina.
  • hochgeladen von Rainer Lingemann

Die Stimmung im 7.463-Läufer-Feld auf dem 10-Kilometer-Parcours ist hervorragend. Blauer Himmel von morgens bis abends und angenehme Wärme für Freizeitsportler und Zuschauer. In der Klimatabelle sind für März max. 20 °C und 9 Sonnenstunden angegeben. Dass das Wetter auch ganz anders sein kann, zeigen die Aufzeichnungen vom 2. Jerusalemlauf 2012: „Kälte und Regen“ und vom 3. Lauf 2013: „trocken und kalt“.

Wenn auch die Temperaturen ab dem Start 06:20h/06:40h für 21km/42km für den Leistungssportler noch recht gut sind, ist mit Bestzeiten auch in der Heiligen Stadt nicht zu rechnen. Dazu ist der Kurs einfach zu hügelig und hat zu viele enge Kurven. Marathonläufer müssen auf ihrer Runde 750 Meter „erklimmen“, auf die Halbmarathonteilnehmer warten 350 Meter und die 10er-Läufer lernen es kennen, was aufsummierte 250 Höhenmeter kurz vor Mittag in der Sonne von Jerusalem bedeuten.

Halbmarathon- und 10-Kilometer-Teilnehmer laufen in ein Ziel auf der Ben Zivi Avn. (neben dem Sacherpark) ein. Nur für sein Lieblingskind Marathon hat der Bürgermeister im Ziel Sacherpark einen 100 Meter langen „Teppich“ ausrollen lassen. Die Jerusalemer Laufveranstaltung gab es schon als Halbmarathonlauf von 1992 bis 2010. Dann fügte Barkat einen Marathon hinzu und fing bei der Zählung wieder mit „1“ an.

1.489 Marathon-Finisher 2014 sind für einen zukünftigen „Global Player“ noch nicht so viel, aber immerhin betrug der Anstieg in der Königsklasse in diesem Jahr satte 78 Prozent (21 km: 46 %; 10 km: 27 %). Es hat sich also gelohnt, dass der Veranstalter weltweit die Werbetrommel rührt und Multiplikatoren nach Israel einlädt. Obwohl die Laufveranstaltung ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis hat, stehen dem umtriebigen Bürgermeister mit der Stadtverwaltung als Veranstalter sicher erhebliche Möglichkeiten und Mittel zur Verfügung. Bleibt nur zu hoffen, dass das nächste Stadtoberhaupt die gleiche heftige Liebe zum Laufsport empfindet. Bei seiner Wiederwahl hat Nir Barkat sein Amt nur knapp gegen die Ultraorthodoxen gewonnen.

Der Jerusalem Winner Marathon ist eine gut organisierte Veranstaltung vor der einmaligen Kulisse einer uralten Stadt. Ungewöhnlich ist die Tatsache, dass eine Stadtverwaltung einen Marathon durchführt. Bei den Erfolgszahlen (absoluten Zahlen) nimmt Laufkollege Nir es nicht so ganz genau. Das machen aber andere genauso. Schon im letzten Jahr sprach Barkat von 25.000 Teilnehmern in den Hauptwettbewerben. Und genau diese Zahl geistert durch die gesamte Sportmedienwelt. Tatsächlich waren es nur 9.427 Finisher (2013) auf den Distanzen 42 km, 21 km und 10 km. Er sollte eigentlich wissen, dass nur die Zahl der Finisher eine geeignete und vor allem vertrauenswürdige Größe darstellt. Die Zahl der Finisher, die ohne Chip einlaufen (wie z.B. beim Champion-Chip-Einsatz) ist in Jerusalem verschwindend gering, da die Zeiterfassung in der Startnummer integriert ist.

Bei der Lauferlebnisreise Israel 2014 von Nils Krekenbaum haben 40 Teilnehmer mitgemacht. Die Jerusalemer Laufveranstaltung war eingerahmt von einer Rundreise durch Israel, die von Nils und einem israelischen Reiseleiter begleitet wurde. Auf der 950 Kilometer langen Busreise konnten die Gäste die faszinierende Vergangenheit und aufregende Gegenwart des Staates Israel kennen lernen. Sie hatten in Jerusalem die Möglichkeit neben zahlreichen anderen Sehenswürdigkeiten die Klagemauer (eine der wichtigsten religiösen Stätten des Judentums) und die Grabeskirche (eines der größten Heiligtümer des Christentums) hautnah zu erleben. Weiter führte Tour zur Felsenfestung Massada, nach Bethlehem, Nazareth, Genezareth, Tiberias, Kapernaum, auf die Golanhöhen, sowie zur Kreuzfahrerfestung Akko und in die Städte Haifa und Tel Aviv. Auf dem Weg nach Bethlehem erlebten sie die Einreise durch eine Öffnung in der acht Meter hohen Sperrmauer und verbrachten eine Nacht in Palästina. Natürlich gehörte auch hier ein Trainingslauf dazu. Ganz früh am Morgen. Und dabei wurden fast alle Hunde in Bethlehem geweckt, die die Läuferschar mit nicht enden wollendem Gebell begrüßten.

Finisher 4. Jerusalem Marathon - 21. März 2014
42 km = 1.489 ● 21 km = 3.971 ● 10 km = 7.463 ● 5 km = 531 ● Summe = 13.454 (Stand 27.03.14).

Das Picasa-Fotoalbum „Israel – Land und Leute“ könnt ihr euch hier ansehen

www.spargelsprinter.de.vu

  • Trainingslauf zu früher Morgenstunde in Bethlehem/Palästina.
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  • Erster Trainingslauf um 06:00h in Jerusalem, Hotel Caesar.
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  • Ganz vorsichtig wird ein neues Terrain erkundet.
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  • Die Laufsportler passieren das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten in Jerusalem ...
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  • ... und sind trotz der frühen Morgenstunde schon gut aufgelegt.
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  • In der Lobby des Hotels Ararat in Bethlehem (Palästina) treffen sich einige der Ausdauerläufer zum Frühsport.
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  • Andere können es gar nicht abwarten und schätzen schon mal das Gelände ein.
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  • Ein Trainingslauf in Palästina – für viele Sportler ein ganz besonderes Gefühl.
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  • Wieder zurück in Israel. Die Läufer verbringen zwei Tage im Kibbuz Lavi (in der Nähe von Tiberias) und machen sich sofort auf die Socken.
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  • Nicht nur der Berichterstatter will die Eindrücke festhalten.
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  • Der Kibbuz Lavi liegt auf einem Hügel - der nach dem Lauf wieder erklommen werden muss.
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  • Zum Kibbuz gehört auch ein Wald, in dem Kühe des Betriebs geweidet werden.
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  • Am zweiten Tag im Kibbuz findet der Start zur Laufrunde verspätet statt.
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  • Den letzten Tag verbringen die Athleten in Tel Aviv (Hotel Tal) ...
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  • Obwohl die Palmen nur unzureichend Schatten spenden, sehen die deutschen Sportler auf der Promenade in Tel Aviv etliche einheimische Läufer.
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  • Burgdorfer Spargelsprinter in Israel.
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