myheimat.de setzt auf dieser Seite ggf. Cookies, um Ihren Besuch noch angenehmer zu gestalten. Mit der Nutzung der AMP-Seite stimmen Sie der Verwendung von notwendigen und funktionalen Cookies gemäß unserer Richtlinie zu. Sie befinden sich auf einer sogenannten AMP-Seite von myheimat.de, die für Mobilgeräte optimiert ist und möglicherweise nicht von unseren Servern, sondern direkt aus dem Zwischenspeicher von Drittanbietern, wie z.B. Google ausgeliefert wird. Bei Aufrufen aus dem Zwischenspeicher von Drittanbietern haben wir keinen Einfluss auf die Datenverarbeitung durch diese.

Weitere Informationen

Das grausame Leben eines Rumänischen Strassenhundes in einem Shelter

Mein Bericht der genau das widerspiegelt was ich in Rumänien auf der Strasse und in einem öffentlichen Shelter in Buzau erlebt habe.

Ich wusste ja das es schlimm sein muss, aber das es so schlimm ist hätte ich nie im Leben geglaubt.
Du bist machtlos gegen die Hundefänger, du kannst nichts machen, du musst zusehen wie sie gnadenlos die Hunde einfangen, egal ob mit Halsband/Ohrmarke oder ohne. Sie nehmen alles mit was ihnen in die Hände fällt Bei denen zählt nur das Geld, wenn man sich ihnen in den Weg stellt, sind Sie gnadenlos. Die Art wie sie die Hunde einfangen, treibt einem Tränen in die Augen.

Beim betreten des Shelters war der Lärm so Ohrenbetäubend das es mir schon im Herzen weh tat, das die Tiere das den ganzen Tag aushalten müssen. Der Gestank in den Zwingern erinnert mich an eine übergärte Jauchegrube, der Amoniak Gehalt ist fast nicht auszuhalten. Beim Blick in die Zwinger kann man nicht mehr klar denken, die Zwinger sind voll von Kot, Urin, verfaultes Essen, und von toten Hunden, die so wie es aussieht schon von den hungrigen Hunden angefressen wurden. Die Hunde sind von Kot, Blut und Urin so verdreckt und voll mit Narben übersäät, die die noch laufen können stehen an den Gittern und bellen einen flehend an. Mir laufen die tränen runter, ich schäme mich in dem Moment dafür das ich morgens noch ein Frühstück gegessen habe und die Hunde hier müssen elendig verhungern. Es liegen viele Hunde in den Zwingern die sich kaum noch regen können und nicht mal mehr den Kopf drehen wenn man ihnen Futter zuwirft. Die Wassernäpfe sind total verdreckt, es sieht nicht so aus als ob da in der letzten Zeit Wasser drin war. Wir fragten die Mitarbeiter ob wir die Näpfe mit Wasser füllen dürfen, das wurde uns aber strikt verboten, da wir sonst sofort das Grundstück verlassen müssten.
Im nächsten Zwinger sind Erwachsene und Welpen zusammen gepfercht, so wie ich es sehe sind es Neugeborene Welpen, die von den großen Hunden zertrampelt werden. Eine Tierschützerin erzählt uns das man die Mutter der Welpen raus genommen hat, da sie ihre Welpen beschützen wollte und wild um sich biss. Ich überlege mir ob ich nicht lieber gehen soll. Ich kann das nicht weiter mit ansehen.
Die Tierschützerin versucht einen Welpen durch das Gitter raus zu holen, wird aber von einer Mitarbeiterin massiv weg gedrückt und aufgefordert sofort das Gelände zu verlassen.
Ich frage mich warum die Hunde trotz all dem übel das sie hier mitmachen, immer noch an den Gittern stehen und sich streicheln lassen. Einen richtig anflehen das man ihnen hilft oder betteln sie schon danach das man Sie erlöst.
Ich kann das alles nicht mehr mit ansehen, Sorry ich bin ein Weichei, und, ich habe den glauben an die Menschheit seit heute verloren. Wie kann man Tiere so leiden lassen. Ich gehe raus aus dem Shelter und muss mich erst mal hinsetzen. Mir laufen die tränen runter und ich mir ist kotzübel.
Hinter mir kommen die Hundefänger mit ihren Transportern und ich höre schon die Hunde die darin bellen. Ich kann euch nicht sagen was mir da für Gedanken im Kopf rum gingen, solche Gedanken hatte ich in meinem ganzen Leben noch nicht verspürt.
Beim Gedanken daran jetzt weg zu gehen und die Hunde, zurück zu lassen, schnürt es mir den Hals zu, mir zittert der ganze Körper, ich weiß ich kann nichts machen, aber der Gedanke an die Hunde, wie sie elendig in ihren Zwingern verenden, oder umgebracht werden, macht mich total fertig. Ich bin machtlos, ich fühle mich gegenüber den Hunden wie ein Verräter, der seinen besten Kumpel zurück lässt obwohl ich weiß das wenn ich helfen könnte, das Sie leben würden. Aber ich kann nicht helfen.

Ich habe eigentlich noch 2 Tage in Rumänien bleiben wollen, aber ich beschließe am nächsten Tag heim zu reisen. Ich kann das alles nicht mit ansehen.

Jetzt da ich bereits schon ein paar Tage zuhause bin und das alles immer noch nicht verarbeiten kann, hab ich beschlossen das zu schreiben.

Ich bewundere die Tierschützer die Tag für Tag in die Shelter gehen um den Tieren zu helfen so gut Sie können und dürfen.
Ich weiß nicht ob ich das täglich ertragen könnte.

Danke an Susanne und Ralf Trautmann die das Tierheim in Suceava so kräftig unterstützen und täglich nach Spenden und Futter für die Tiere und die Mitarbeiter suchen. An Matthias Schmidt und sein Team von der Tierhilfe Hoffnung, die das größte Tierheim der Welt betreibt. Und natürlich auch an alle anderen Tierschutzorganisationen die sich für die Tiere in Rumänien einsetzen.

Ich bitte Euch unterstützt die Organisationen damit Sie weiterhin den Hunden in Rumänien ein lebenswertes Leben ermöglichen können.

Weitere Beiträge zu den Themen

Rumänische StrassenhundeTierschutzvereinTierschutz

Kommentare

Beteiligen Sie sich!

Es gibt noch keine Kommentare. Um zu kommentieren, öffnen Sie den Artikel auf unserer Webseite.

Zur Webseite