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HARZ: WANDERUNG um FRIEDRICHSBRUNN

Diese Hexe bereitet sich im Uhlenbachtal auf die heutige Walpurgisnacht vor
Thale: Siptenfelder Weg | Der Erholungsort Friedrichsbrunn ist ein wahres Wanderparadies. Wenn mal wieder Winter im Unterharz eingekehrt ist, wird  Friedrichsbrunn der idealer Treffpunkt für Wintersportler. Hier befindet sich die Langlaufarena Bodetal mit drei, bis zu 14 km langen, gespurten  Loipen. Friedrichsbrunn wurde von Friedrich dem Großen in den Jahren von 1773 bis 1775 durch die Ansiedlung von 50 Kolonisten gegründet.
Meine Wanderung begann am Parkplatz an der Sonnen - Loipe in Friedrichsbrunn. Über einen Wiesenweg, der im Winter als Loipe genutzt wird, gelangte ich auf den Siptenfelder Weg. Gleich am Waldanfang, verließ ich diesen Forstweg, um hinunter in das Große Uhlenbachtal zu gelangen. Kurz vor dem Forsthaus Uhlenbach mündet der Kleine Uhlenbach in den Großen Uhlenbach. Bereits im Jahre 927 wurde unter König Heinrich I. an dieser Stelle mit den Bau des Jagdhofes Siptenfelde begonnen. Die Fertigstellung und Nutzung  des Jagdhofes erfolgte durch seinen Sohn, den Kaiser Otto I., Begründer des Ottonenreiches. Vom Forsthaus wanderte ich auf den Schlangenweg hinauf zu der Beckstraße. Mein nächstes Ziel war die, an der Beckstraße gelegene, Erichsburg Diese Burg wurde bereits im 13. Jahrhundert errichtet.  Da die Burg später eine Raubritterburg  wurde, erfolgte bereits 1326 die Zerstörung der Erichsburg. Es ist erstaunlich, dass nach fast 700 Jahren noch so viele Mauerreste dort vorhanden sind. Bevor ich an die Ferienanlage Merkelsbach gelangte, machte ich noch einen Abstecher zum Bergrat - Müller - Teich. Vom Rammbergmassiv bei Friedrichsbrunn kommend, durchfließt der Friedensbach diesen und auch den Erichsburger Teich, bevor er in Alexisbad in die Selke mündet. Dieser angestaute Teich dient neben den Hochwasserschutz hauptsächlich als Angelgewässer. Auf dem Historischen Grenzweg - hier befand sich die Grenze zwischen Anhalt und Braunschweig - wanderte ich, bis ich zum Friedrichsbrunner Gondelteich ankam. Diese Funktion hatte der Gondelteich nur von 1937 bis 1948. Danach diente er, bis 1983 Friedrichsbrunn an die Trinkwasserversorgung des Rappbodetalsperrensystem angeschlossen wurde, zur Trinkwasserversorgung  von Friedrichsbrunn. Der Stauteich sammelt das Quellwasser aus den sogenannten Seewiesen und auch zum Teil Quellwasser vom Rammberg. Auch der Gondelteich dient heute dem Hochwasserschutz der Selke. Am Rande der, unter Naturschutz stehenden, Seewiesen gelangte ich wieder über den Siptenfelder Weg  zurück zum Parkplatz. 
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3 Kommentare
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Günther Gramer aus Duisburg | 30.04.2020 | 17:37  
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Christoph Altrogge aus Kölleda | 30.04.2020 | 18:43  
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 01.05.2020 | 10:12  
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