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Vier Siege bei Kölner Regatta für RG Speyer

Speyerer Junior-B-Zweier-ohne-Stm. am Siegersteg
Bei der hochkarätig besetzten Junioren-Regatta auf der Kölner Regattabahn auf dem Fühlinger See schnitten die Ruderer um Trainer Martin Gärtner hervorragend ab. „Von der zweiten großen bundesdeutschen Junioren-Regatta mit vier Siegen nach Hause zu fahren ist ein super Bestätigung auf dem Weg zu den Deutschen Jugendmeisterschaften“, war Martin Gärtner mehr als zufrieden. Daneben gab es noch drei zweite und einen dritten Platz.
Im Juniorinnen-B-Einer wollte Alicia Bohn nach einer kleinen Verletzungspause sehen, ob sie den Anschluss an die Spitze halten konnte. 37 Ruderinnen der Altersklasse 15/16 Jahre waren im Rennen über die 1500-Meter-Distanz und es gelang ihr bestens. Im Fünf-Boote-Feld war frühzeitig klar, dass nur Julia Backert, RV Erlangen, und Alicia Bohn für den Sieg in Frage kommen. Bei der 1000-Meter-Marke lagen die beiden führenden Boote nur zwei zehntel Sekunden auseinander, Alicia Bohn auf Rang zwei und der Rest des Feldes ruderte bereits mehr als zwanzig Sekunden hinterher. Auf dem letzten Streckendrittel musste Alicia Bohn die Erlangenerin etwas ziehen lassen, qualifizierte sich aber fürs das gesetzte B-Finale. Auch hier ging es heiß her, da sich die zeitschnellsten aus den sieben Läufen des ersten Tages in A- und B-Finale wiedersahen. Nach 1000 Metern lag das Sechs-Boote-Feld noch sehr nahe beisammen. Alicia Bohn war mit knapp zwei Längen Rückstand auf die führende Iris Slaghuis vom RC Möve sechstes Boot. Mit einem starken Schlussdrittel schob sich Alicia Bohn noch auf den dritten Platz vor und musste sich nur dem Osnabrücker RV und der Offenbacher RG Undine geschlagen geben.
Im Junioren-Zweier-ohne-Steuermann B zeigten Marvin Degen und Louis Ebermann erneut, dass sie in dieser Saison ein ganz starkes Duo bilden. Vom Start weg wollten sie die Spitze, doch der RC Aschaffenburg hielt mit und lag bei 500 Metern nur sechs zehntel Sekunden zurück, daran änderte sich auch bis zur 1000-Meter-Marke nichts. Die weiteren Boote lagen hier schon drei Längen zurück. Im Schlussspurt setzten sich die beiden Speyerer noch genau drei Sekunden vom RC Aschaffenburg ab und benötigten 5:21,25 Minuten. Wie schnell der Lauf gewesen war, belegt die Tatsache, dass gleich drei Boote den Sprung ins gesetzte A-Finale der Zeitschnellsten schafften. Das Duo Steib/Hessler vom RC Aschaffenburg schaffte es gegen Degen/Ebermann den Spieß umzudrehen. Die Speyerer kamen nicht richtig in Schwung und lagen bei der 500-Meter-Marke drei Sekunden zurück, trotz aller Angriffe änderte sich der Abstand nicht. 5:08,20 Minuten für Aschaffenburg und 5:11,30 Minuten für die RG Speyer zeigte die Zeitmessung, mit Abstand die schnellsten Zeiten aller Läufe im Junioren-Zweier-ohne-Steuermann B.
Einer-Ruderer Elias Dreismickenbecker suchte in Köln über die 2000-Meter-Distanz der Junioren A (17/18 Jahre) mit einem Doppelstart im Einer und Doppelzweier eine Herausforderung und stärkere Belastung. Drei Siege und ein zweiter Platz waren der Lohn für den zu den A-Junioren aufgestiegenen: Im Doppelzweier ging Elias Dreismickenbecker mit Leon Ramm, Berliner RC, in Renngemeinschaft an den Start und setzte sich mit einem hart erkämpften Sieg durch. Platz drei, Platz zwei, Platz zwei lauteten die Platzierungen bei den Durchgangszeiten, erst auf den letzten 500 Metern schob sich das Duo Dreismickenbecker/Ramm mit letztlich souveränen drei Sekunden vors Feld. Im gesetzten A-Finale erwies sich die Renngemeinschaft RK am Wannsee/Berliner RC als zu stark und Elias Dreismickenbecker mit Leon Ramm kam in 6:41,40 Minuten als zweites Boot ins Ziel.
Mit der Vorbelastung des Doppelzweiers ruderte Elias Dreismickenbecker an den Start seines Junior-A-Einer Rennens. Souverän als wäre es sein erstes Rennen distanzierte er die Konkurrenz mit mehr als zwei Bootslängen und hatte neben dem Sieg den Platz im gesetzten A-Finale sicher. Mit bereits drei 2000-Meter-Konkurrenzen in den Beinen ruderte Elias Dreismickenbecker ein sehr starkes A-Finale, obwohl die Konkurrenten extrem schnell angingen und bei 500-Metern mehr als eine Länge Vorsprung hatten. Bei 1000 Metern waren es noch drei Sekunden, bei 1500 Metern nur noch eine Sekunde Rückstand auf den führenden Matti Saborowsky vom Der Hamburger und Germania RC. Auf dem Schlussviertel drehte Elias Dreismickenbecker noch einmal voll auf und brachte Wasser zwischen sich und die Konkurrenz.
„Das A-Finale mit mehr als einer Länge Vorsprung zu gewinnen ist auch ohne die Vorbelastung eine hervorragende Leistung“, gratulierte Trainer Martin Gärtner seinem Schützling.
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