Anzeige

28+1 Aktive beim traditionellen Weihnachtsfußball

Kurze Zeit nachdem das diesjährige Weihnachtsfußballspiel der Rudergesellschaft Speyer begonnen hatte, konnte der aufmerksame Beobachter feststellen, dass es 13 gegen 13 ging. „Das kann nicht gutgehen“, war noch der netteste Kommentar. Doch es sollte ganz anders kommen. Es trafen noch drei Nachzügler ein, damit waren die Mannschaften verstärkt und das Spiel Unglück gegen Unglück (13 vs. 13) vermieden. So viele Aktive waren noch nicht zum Fußball-/Rugby-Kick angetreten.
Nun zur Überschrift: In leuchtend gelber Jacke, die auch am Ende noch ganz sauber war, hatte sich Julia Hoffmann als einzige Aktive unter die männlichen Kollegen getraut und machte den Angreifern als starke Verteidigerin das Leben schwer. So ging es also 14+1 Aktive gegen 14 Aktive.
Im Gegensatz zu den Vorjahren, in denen zu Heiligabend eher frühlingshaft Temperatu-ren mit angenehmen 12-13 Grad, 2012 sogar 16 Grad, zu vermelden waren, blieb das Thermometer in diesem Jahr im einstelligen Bereich bei 7-8 Grad stehen. Erneut war die Domwiese kaum aufgeweicht, sodass die Fußballer auch nach einer Stunde nahezu sauber waren. Das änderte sich nach dem Umschalten von Fußball auf Rugby jedoch schnell.
Geschuldet den derzeitigen Modetrends wurde erstmals der seit langem tradierte Spiel-modus „Jung gegen Alt“ durchbrochen und durch den Modus „Bartträger“ gegen „Nich-bartträger“ ersetzt. Lustig, dass es dennoch zwei gleichstarke Mannschaften gab.
Die Zuschauer bestens versorgt mit Brezeln, Weihnachtsgebäck, warmem Apfelsaft mit Zimt und nicht zu vergessen mit einigen „Geldermännern“ durften vielfach über Tore jubeln, ließen sich aber, nicht nur durch Gespräche, auch gerne ablenken.
Über den genauen Endstand gab´s am Ende wie üblich Diskussionen.
Wie immer gab sich auch die fernab von Speyer wohnende RGS-Weihnachtsfußball-Gemeinde ein Stelldichein auf der Domwiese. Aus Darmstadt, aus Karlsruhe, aus Saar-brücken, aus Frankfurt, aus Bonn, aus Hamburg, aus Zürich, aus Manchester waren sie gekommen, doch einer stellte alle in den Schatten. Extra aus China war Nils Seibert, der am heutigen Tag seinen 38. Geburtstag feiert, mit Töchterchen Ellen angereist, um sich sein Geburtstagsständchen von den Ruderkollegen abzuholen und alte Ruderfreunde zu treffen. Bravo!
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.