RG Speyer räumt in Limburg ab

Bei der Kurzstreckenregatta in Limburg auf der Lahn gelangen der Rudergesellschaft Speyer über die 500-Meter-Distanz 19 Siege dazu kamen 26 zweite und drei dritte Plätze. Von den 31 Startern aller Altersklassen konnte sich stolze 25 Ruderinnen und Ruderer in die Siegerlisten eintragen.
Bei den Jungen und Mädchen waren einmal mehr Charlotte Semmler im Mädchen-Einer als auch Erik Wolf im Jungen-Einer mit klaren Siegen erfolgreich, somit war auch der Sieg im Duett im Jungen/Mädchen-Mixed-Doppelzweier keine Überraschung. Besonders freuten sich die mitgereisten Schlachtenbummler über den ersten Sieg der jüngsten Starterin Lea Sophie Pfannendörfer im Mädchen-Einer (11/12 Jahre).
Bei den Juniorinnen setzte sich Anna Müsel im Einer B (15/16 Jahre) durch und gewann ihre beiden Rennen, ihre Doppelzweier-Partnerin Leni Stahl kam in ihren Rennen jeweils als zweites Boot in Ziel. Im Doppelzweier ruderten die Speyerer Juniorinnen auf Platz zwei und drei. Ruben Kiems erstmals im Junioren-Einer B am Start freute sich zum einen über seinen Ein-Längen-Sieg vor der Mülheimer RG und zum anderen über den hart erkämpften Erfolg im Doppelzweier mit Tom lasse Pietsch mit vier-zehntel-Sekunden Vorsprung auf die Bonner RG.
Maximilian Brill ließ sich im Junioren-Einer A die Butter nicht vom Brot nehmen und siegte mit klarem Vorsprung vor Weilburg und Limburg.
Der Senioren-A-Doppelzweier war hart umkämpft, letztlich ruderten Nicolas Bohn und David Martirosyan mit sieben-zehntel-Sekunden vor der Kasteler RuKG ins Ziel. Im Mixed-Rennen ließen Michaela Maier, Julia Hoffmann, Tim Lauer und Nico Bohn den zweitplatzierten Limburgern und Dresden keine Chance auf den Sieg. Im zweiten Rennen stieg Sebastian Kohl für Nico Bohn ins Boot, dies veränderte nichts: erneuter klarer Sieg für Speyer.
Bei den Masters lieferten sich Thomas Dresel mit Johannes Flicker, RC Bad Hersfeld, als auch Markus Prüfe und Falk Bodenstein spannende Rennen mit der Konkurrenz. Vier zweite Plätze lautete das Ergebnis. Besonders spannend machten es die ältesten Speyerer Starter Norbert Herbel und Gerhard Kayser im Masters-Doppelzweier H (Mindestdurchschnittsalter 70 Jahre). Nach hartem Bord-an-Bord-Kampf hatten die Domstädter den Bugball vorn und verwiesen die Renngemeinschaft Mainzer RG/Darmstädter DSW mit drei-zehntel-Sekunden auf Platz zwei. Noch spannender wurde es im zweiten Rennen, dieses Mal musste nach ebenso umkämpften Rennverlauf das Zielfoto entscheiden. Mit einer Zehntel-Sekunde blieb dem Duo Kayser/Herbel der Sieg verwehrt.
Der Hit waren jedoch eindeutig die Achterrennen. Alle sechs ausgetragenen Achterrennen wurden Beute der Speyerer.
Im Masters-Männer-Achter D schoben sich Thomas Dresel, Peter Gärtner, Harald Schwager, Ralf Mattil, Maximilian Bandel, Tim Lauer, Johannes Flicker und Daniel Holert gesteuert von Elias Fabian mit jedem Schlag weiter in Front im Ziel war der Vorsprung auf die Renngemeinschaft Limburger ClfW/RG Hansa/ARC Würzburg/Mannheimer RG auf mehr als eine Länge angewachsen. Gleiches Bild und gleicher Rennverlauf im zweiten Rennen mit ebenfalls einer Länge Vorsprung nun vor der Renngemeinschaft Limburger ClfW/ARC Würzburg/Mannheimer RG.
Im Masters-Mixed-Achter für Vereinsmannschaften taten es Julia Hoffmann, Michaela Maier, Canan Dockendorf, Birgit Dillmann, Harald Schwager, Peter Gärtner, Maximilian Bandel, Tim Lauer und Steuermann Elias Fabian dem Masters-Männer-Achter gleich und siegte nach einem technisch einwandfreien Lauf mit mehr als einer Länge Vorsprung vor Limburg. Im zweiten Rennen ersetzte Ralf Mattil, als Co-Schlagmann im Einsatz, Maximilian Bandel, das änderte am Rennverlauf nichts. Am Ende durfte sich Speyer über den nächsten Achtersieg freuen.
Auch beim Höhepunkt einer jeden Regatta dem Männer-Achter hatten die Speyerer Sebastian Kohl, David Martirosyan, Nicolas Bohn, Leo Wels, Leon Gronbach, Tim Lauer und Steuermann Elias Fabian, komplettiert mit Simon Haible und Tim Bier von der RG Treis-Karden am Ende mehr als eine Länge auf die Renngemeinschaft Limburger ClfW/RC Hansa Dortmund herausgerudert. Extrem spannend war das zweite Rennen, Patrick Papin hatte für Tim Lauer Platz im Achter genommen, ansonsten war die Crew unverändert. Die schärfsten Gegner traten mit einer auf zwei Plätzen verstärkten Mannschaft an. Wechselnde Führung im Rennverlauf zeigt die Spannung, im Ziel war dann kaum ein Sieger auszumachen. Mit 1:24,7 Sekunden zeigte das Zielgericht Speyer als Sieger vor Limburg/Dortmund in 1:24,8 Sekunden. Damit war der sechste Streich gelungen.
Tim Lauer mit sieben Siegen war erfolgreichster Starter, gefolgt von Elias Fabian mit sechs ersten Plätzen. Auf vier Siege kamen Nicolas Bohn, Michaela Maier, Julia Hoffmann, Peter Gärtner und Harald Schwager.
„Die Siege der Jüngsten Lea Sophie Pfannendörfer und der Ältesten Norbert Herbel und Gerhard Kayser zeigen die Breite mit der die Rudergesellschaft Speyer bei Regatten erfolgreich auftreten kann“, freute sich das RGS-Regattateam zum Abschluss der Rennen.

Bürgerreporter:in:

Angelika Schwager aus Speyer

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