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Oldtimerfreunde besuchen die Biogasanlage in Köthenwald

Gruppenfoto auf dem Hof Spörr vor der Abfahrt
Am Sonntag, den 22.07.2012 trafen sich 17 interessierte Mitglieder zu einem Sonntagsausflug. Mit ihren „Oldies“ fuhren sie durch die Wirringer Feldmark über Wassel nach Köthenwald, um dort die Biogasanlage zu besichtigen.

Jörg Gerber hatte diese Aktion kurzfristig organisiert und Christoph Ostermeyer (ebenfalls Mitglied der Wirringer Oldtimer Freunde) erklärte die Abläufe in der Anlage.

Die Anlage mit 3 Gärbehältern (2 x 2.700 m³, 1 x 6.300 m³) gehört der MüKrO Bioenergie GmbH & CoKG mit insgesamt 9 Gesellschaftern. Täglich werden ca. 25 t Mais und 11 t Gülle verarbeitet. Aufs Jahr ergibt das ca. 10.000 t Mais und ca. 4.500 t Gülle. Der Motor erzeugt 637 kW/h mit einem Gasverbrauch von 350 m³/h. An Strom werden pro Jahr 5,5 Millionen kW/h ins Netz eingespeist. Die Wärme (4,5 Millionen kW/h thermisch pro Jahr) wird in die Strafvollzugsanstalt Sehnde abgegeben.

Zum Abschluss der Besichtigung konnten die Oldtimerfreunde mit ihren Oldies auf die Waage fahren. Allerdings musste jeder vorher das Gewicht seines Fahrzeuges schätzen. So wog zum Beispiel der leichteste Oldtimer - der „Kramer KL11“ von Herbert Paucnik 1.080 kg (geschätzt 950 kg). Der schwerste Trecker (Hanomag R435 von Dirk Voges) lag bei 3.080 kg, geschätzt 3.000 kg. Das Gesamtgewicht aller an der Besichtigung beteiligten Oldtimerfreunde lag bei 1.360 kg; das beste Schätzergebnis hierfür lag 20 kg daneben.
Die Nachhausefahrt führte noch durch die Mittelstraße in Sehnde, sehr zum Erstaunen und zur Freude der Spaziergänger. Der Sonntagsausflug endete mit einem gemütlichen Beisammensein mit Speis und Trank in der Gaststätte Erfurth in Müllingen.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Anzeiger | Erschienen am 08.08.2012
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