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HCS fährt nach Innsbruck - Probenwochenende bereitet auf internationalen Wettbewerb vor

Die HCS-Musiker bereiteten sich in Alfeld auf das World Music Festival 2010 im Mai in Innsbruck vor
Das Hauptorchester des Harmonika Club Sarstedt (HCS) bereitet sich bereits seit Monaten intensiv auf sein nächstes großes Ziel vor: Die Teilnahme am internationalen Wettbewerb „10. International World Music Festival 2010“ vom 13. bis 15. Mai im österreichischen Innsbruck. Im Rahmen dieses alle 3 Jahre stattfindenden Festivals werden wieder weit über 10.000 Musikfreunde aus vielen Ländern der Welt in der Tiroler Olympiastadt erwartet, um an musikalischen Wettbewerben und Events teilzunehmen. Der HCS wird bereits zum 5. Mal die Sarstedter Farben auf diesem internationalen Parkett vertreten. Die Messlatte für die Sarstedter liegt dieses Mal besonders hoch: Bei der letzten Teilnahme im Jahr 2007 konnte der HCS in seiner Kategorie Oberstufe die Bestnote „Hervorragend“ erzielen. Zum Auftakt der heißen Vorbereitungsphase sind die Musiker gemeinsam ein ganzes Wochenende lang in das Jugendgästehaus „Villa Ruhe“ nach Alfeld gefahren. Dort wollte der musikalische Leiter des Vereins und Dirigent des Hauptorchesters, Olaf Ahrens, seinen Mitspielern den letzten Feinschliff vermitteln. Ihr Wettbewerbsstück testeten die Akkordeonspieler zwar schon während ihres letzten Jahreshauptkonzerts im November vergangenen Jahres vor Publikum. Doch erst jetzt gehen die Proben ins Detail. Ahrens achtet insbesondere auf die Treffsicherheit der Töne, Fingersatz, Artikulation und Interpretation bei seinen Spielern. „Ich möchte noch mehr Routine auf hohem Niveau schaffen und auch mal Neues ausprobieren“ beschrieb er seine Ziele in der letzten Jahresmitgliederversammlung. Neben der reinen musikalischen Arbeit, beschäftigten sich die Orchestermitglieder aber auch mit äußerlichen Aspekten wie der Körperhaltung, Gestik und Mimik. Alles soll beim großen Auftritt im Mai möglichst stimmig und optimal sein. Wie immer bei Probenwochenenden des Musikvereins, kam neben dem eigentlichen Zweck auch dieses Mal der gesellige Teil nicht zu kurz. Im Rahmenprogramm erholten sich die Spieler und ihre mitgereisten Angehörigen u.a. bei der Besichtigung der Alfelder Fagus-Werke. Der 1911 von Walter Gropius erstellte Bau steht heute unter Denkmalschutz und gilt bei Architekten und Fachkreisen als weltberühmtes Industriekulturdenkmal. Und nach der kulturellen Freizeitgestaltung wurde es sportlich unterhaltsam. Frei nach der durch den TV-Moderatoren Stefan Raab erfundenen Spielshow, „Schlag den Raab“, konnten sich die Vereinsmusiker abends bei „Schlag das Team“ in verschiedenen nachgestellten Spielen aus der Sendung, wie „Blamieren oder Kassieren“, „Wer ist das?“ oder „Pantoffelweitschuss“ messen. Auch diese eher unsinningen Aufgaben meisterten die Mitfahrer des Übungswochenendes mit viel Spaß und ähnlich großem kreativen Engagement, wie die musikalischen Proben an sich. „Und den Rest,“ so ist Ahrens optimistisch, „werden wir in den letzten Proben vor Innsbruck auch noch schaffen.“
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Nachrichten | Erschienen am 11.03.2010
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