RED ROSES feiern 20-jähriges Bandjubiläum am Junkernhof und veröffentlichen neue CD

Die RED ROSES blicken am 20. Juni in Sarstedt auf eine 20-jährige Bandgeschichte zurück (von links): Thommi Baake, Till Glaser, Diccy Eichler, Christoph Lühr und Willm Hinrichs
  • Die RED ROSES blicken am 20. Juni in Sarstedt auf eine 20-jährige Bandgeschichte zurück (von links): Thommi Baake, Till Glaser, Diccy Eichler, Christoph Lühr und Willm Hinrichs
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Am 20. Juni kehren die RED ROSES mit ihrer A Cappella-Pop-Show und einer neuen CD im Gepäck wieder in die Stadt zurück, in der vor 20 Jahren alles angefangen hat. Auf Einladung der Kulturgemeinschaft Sarstedt wollen „die Rosen“ im Open Air-Biergarten am Junkernhof ab 19.30 Uhr mit ihren alten und neuen Fans dieses Bandjubiläum mit einem Konzert gemeinsam feiern.
Als im Juni 1988 der damalige Abi-Jahrgang des Gymnasiums Sarstedt im Rahmen eines Abi-Balls im Hildesheimer Berghölzchen verabschiedet werden sollte, kam dem Mitabiturienten Christoph Lühr die Idee, die Veranstaltung durch eine A Cappella Einlage aufzupeppen. So sprach er mehrere Personen im musikalischen Freundeskreis an, um für seine Idee zu werben. Dabei stieß er auch auf Diccy Eichler, der bereits ein Jahr zuvor als Abiturient in einem A Cappella-Projekt des damaligen Leistungskurses Musik mitwirkte und als Keyboardspieler aus mehreren Bands bekannt war. „Zur ersten Probe kamen 14 damalige Schüler und Schülerinnen in den Gemeindesaal der St. Nicolai-Gemeinde“ erinnert sich Eichler an die ersten Gehversuche der Band. Bei den folgenden Proben schrumpfte die Teilnehmerzahl, bis schließlich nur noch 6 junge Männer übrig blieben. Mit Willm Hinrichs aus Pattensen konnte Lühr einen Vollblutmusiker zum Mitmachen bewegen. Hinrichs erhielt seine stimmliche Ausbildung bereits Jahre zuvor im renommierten Knabenchor Hannover. Ausserdem konnte er Klavier, Geige und Posaune spielen. „Der ideale Mann, um uns die A Cappella-Arrangements zu schreiben und mit uns einzustudieren“ begründet Lühr seine damalige Initiative gegenüber dem musikalischen Multitalent. Zum Abi-Ball erschienen die sechs jungen Herren standesgemäß im Anzug. Allerdings hatte jeder einen farblich unterschiedlichen an. Als einheitliches Erkennungssymbol bastelte Lührs Mutter rote Rosen aus Krepp-Papier fürs Revers. „Damit konnten wir uns nicht mehr wie ursprünglich geplant, ‚Pink Panther’ nennen“ erklärt Eichler die Geburt des Bandnamen. „Wir haben nur 3 Songs bei unserem Abi-Ball gesungen“ berichtet Till Glaser, der ebenfalls von Anfang an mit dabei war. „Nach dem Erfolg bei diesem Auftritt haben wir uns überlegt, dass es schade wäre, nach den vielen Proben und dem Spaß, den wir gemeinsam hatten, auseinanderzulaufen“ so Glaser weiter. Und so begann die lange und wechselvolle Karriere der einstigen Sarstedter Schülerband. Immer wieder verließen Mitsänger die Gruppe und es kamen neue dazu. Seit 1990 gehört auch Thommi Baake zu den RED ROSES. Der hessische Comedian und Schauspieler aus Hannover bereicherte die Band mit seinem komödiantischen Talent. Seitdem führen die RED ROSES den Untertitel „A Cappella-Pop-Show“ in ihrem Bandnamen. „Neben der Musik steht bei uns halt die Unterhaltung im Mittelpunkt“ erzählt Baake. Und das wissen die Fans zu schätzen. Kaum jemand hat den RED ROSES seither bei ihren über 150 Konzerten im gesamten Bundesgebiet übel genommen, wenn mal ein schiefer Ton zu hören war. Selbstkritisch nehmen sich die Bandmitglieder zur Freude des Publikums stets selbst auf die Schippe.
Heute leben mit Diccy Eichler und Till Glaser nach ihrem Studium wieder zwei Sänger der RED ROSES in Sarstedt. Willm Hinrichs ist in die Nähe von Stuttgart verzogen und Christoph Lühr ins Rheinland nach Krefeld, während Thommi Baake weiterhin in Hannover wohnt. Aus diesem Grund kommen die heutigen zwei Doktoren, zwei Diplom-Kaufleute und ein Diplom-Sozialpädagoge auch nicht mehr wie früher regelmäßig wöchentlich im Heiseder Gemeindesaal St. Nicolai zu ihren Proben zusammen. „Damals haben wir mit der kompletten Band immer bei Weihnachts- und anderen Konzerten im Heiseder Kirchenchor ausgeholfen“ schmunzelt Eichler über die historischen musikalischen Abstecher. Dafür sorgte das damalige Mitglied, Sascha Deckert, der gleichzeitig auch Leiter des nur aus Damen bestehenden Chores in Heisede war. Geprobt wird heute an mehreren Wochenenden im Jahr, meistens in wechselnden Jugendherbergen irgendwo in Deutschland. Häufig in Verbindung mit einem Konzert vor Ort.
Zum 20-jährigen Bandjubiläum haben die RED ROSES auch wieder eine neue CD aufgenommen. Ihr inzwischen vierter eigener Silberling heisst „da da bum“ und wird erstmals beim Sarstedter Konzert der Öffentlichkeit vorgestellt. „Da wir mit einem vollen Haus rechnen, lohnt es sich Tickets für dieses Jubiläumskonzert im Vorverkauf zu sichern“ empfiehlt Kulturgemeinschaftsmitglied Irene Hartmann, die die RED ROSES engagiert hat. Karten sind ab sofort erhältlich beim Schreibbasar Petri + Waller und bei Weymann.
Nähere Infos auch unter www.redroseslive.de

Bürgerreporter:in:

Dirk Eichler aus Sarstedt

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