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Calenberger Wanderfreunde auf dem Ith-Hils-Weg und Roswita Weg bei Ockensen am 17.05.2017

Calenberger Wanderfreunde am Wasserbaum
 
Parkplatz Wasserbaum
Salzhemmendorf: Ockensen |

Mit den Calenberger Wanderfreunden auf dem Ith-Hils-Weg und dem Roswitha-Pilgerweg bei Ockensen 17.05.2017


Am Mittwoch, 17.05.2017 stand für die Calenberger Wanderfreunde wieder ein Wandertag an. Dieses mal ging es nicht in den Deister, sondern in den Ith zur Bärlauch-Blüte.


Bärlauchblüte im Ith


Zur Bärlauch-Blüte in den Ith zu wandern ist eigentlich ungewöhnlich, denn wenn der Bärlauch blüht, hat er seine "beste Erntezeit" schon hinter sich. Trotzdem ist es sehr beeindruckend wie der Bärlauch noch duftet und den Waldboden in ein sattes Grün und blühend weiß färbt.

Der Ith


Der Ith ist eine ca. 22 Kilometer schmale Bergkette zwischen Leine und Weser. Den Calenberger Wanderfreunden erwarteten spektakuläre Felsformationen, die oftmals kahl und steil empor ragen. Das Wandern auf dem schmalen Ith - Kammweg ist schon anspruchsvoll und erfordert viel Aufmerksamkeit. Unvorsichtige Schritte, insbesondere wenn der Waldboden feucht und glitschig ist, kann schnell zu einem Absturz führen. Belohnt wurden wir aber bei sonnigem Frühlingswetter mit fantastischen Ausblicken in das Weser- und Leinebergland. Selbst der "berühmte" Köterberg bei Holzminden und das Kraftwerk "Grohnde" waren ganz klar und zum greifen nah zu erkennen. Der leuchtend gelb blühende Raps gab der Landschaft einen besonderen Charakter. Man konnte förmlich den Raps riechen und den Rapshonig schmecken. Das Frühjahr, mit dem jungen Grün und den leuchtenden Farben ist schon eine der schönsten Jahres- und Wanderzeit.

Der Wasserbaum in Ockensen


Die Wanderung der Calenberger Wanderfreunde startete am Wasserbaum von Ockensen/Ith. Diese Sehenswürdigkeit fällt schon aus dem Rahmen und ist eine Kuriosität, die es sicherlich kein zweites Mal gibt. Der Wasserbaum ist ein Naturwunder und durch die kalkreichen Ith-Quellen entstanden, trotzdem wurde er einst künstlich zur Wasserregulierung einer Holzmühle/sägewerk angelegt. Ein Hinweisschild erklärt die Entstehung dieser Sehenswürdigkeit. Bänke und ein kleiner Park laden zur Rast ein, übrigens ein interessantes Spielareal für Kinder.
Vom Parkplatz Wasserbaum führt ein zirka ein Kilometer langer Waldrandweg in süd-östlicher Richtung, mit herrlichem Ausblick auf den Thüster-Berg, zu einem steilen Aufstieg hinauf zum Ith-Kammweg. Hier trifft man auf den Fernwanderweg Ith-Hils und auf den Roswitha-Pilgerweg.

Der Ith-Kamm


Dieser kurze Aufstieg hatte es schon in sich! Schwitzend erreichte die Wandergruppe den Ith - Kamm, eine Verschnaufpause war angezeigt. Der Kammweg ist als Ith-Hils Fernwanderweg und/oder Roswitha-Weg gut beschildert. Der Roswitha-Weg führt von Nienburg über den Deister bis Bad Gandersheim. Die Calenberger Wanderfreunde folgten dem Kammweg in Richtung Westen nach Lauenstein. Der Ith-Kamm führt durch das Naturschutzgebiet Naturwald Saubrink/Oberberg. Auf unserem Teilstück fehlten leider Ruhebänke, um eine gebührende Pause einzulegen. Baumstämme taten ersatzweise das "Seinige". Der weite Blick in die Landschaften und die schroffen Kalkfelsen entschädigten für die mangelnden Sitzmöglichkeiten. Nach zirka 4 Kilometern Kammweg, wobei eine Hochspannungsleitung unterschritten wurde, erfolgte ein ebenso steiler Abstieg in Richtung Ockensen.

Scheunencafe Mosterei Ockensen


Hier war die Wandereinkehr im Scheunencafe Mosterei Ockensen geplant. Dieses Cafe ist mit seinem besonderem Ambiente zu empfehlen. Die Öffnungszeiten sind jeweils mittwochs bis sonntags ab 10.00 Uhr (empfehlenswert ist jedoch vor einer Wanderung die Öffnungszeiten nochmals zu hinterfragen). Neben Kaffee und leckerem Kochen gibt es auch "Herzhaftes". Die Einkehr ist sicherlich auch in der sogenannten "Mostzeit" zu empfehlen.
Eine kurze Ortserkundung von Ockensen mit einem letzten Blick auf das Tal zwischen Ith und dem Südhang des Thüster-Berges rundeten den Mai-Wandertag der Calenberger Wanderfreunde ab.

Apfelsaft aus Ockensen


Wer schon immer vom Apfelsaft aus Eigenanbau geträumt hat, sollte in Ockensen einmal vorbeischauen

Der Ith als Wandergebiet ist schon etwas besonderes.

Winfried Gehrke
"Der Deister-Winni"
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