Anzeige

Neues Milliardenhilfspaketsoll Pleite Griechenlands verhindern - FREIE WÄHLER Niedersachsen sehen Steuerzahler und Rentner bedroht

Die internationalen Geldgeber haben sich auf die erneute Zahlung von fast 44 Milliarden Euro geeinigt.

Nach Ansicht der FREIEN WÄHLER wird nun immer offensichtlicher, dass die bisherige Europolitik zum Scheitern verurteilt ist.

Dennoch wird die Mehrheit des Bundestages unter Zeitdruck und unter der von Kanzlerin Merkel immer wieder beschworenen Alternativlosigkeit auch diesem Milliardenpaket zustimmen.

Auch wenn Bundesfinanzminister Schäuble den Schuldenschnitt kategorisch ablehnt, stellt sich nach Ansicht der FREIEN WÄHLER die Frage, wie Griechenlanddie immensen Schulden tilgen will.

Die bisherigen Zugeständnisse an Griechenland verzögern die direkten Auswirkungen auf den Bürger lediglich, werden sie aber nicht verhindern.

Am Ende werden die Banken gewinnen und die Bürger verlieren, so die Befürchtung von Professor Dr. Bernd Lucke, Gründungsmitglied der Wahlalternative 2013 und Kandidat der FREIEN WÄHLER Niedersachsen.

„Die für 2020 zu erreichende Schuldenquote wurde von 144 % auf 124 % heruntergerechnet. Niemand weiß, wie das mathematisch aufgeht“ kritisiert Prof. Lucke weiter.

Und Torsten Jung, Spitzenkandidat zur Landtagswahl ergänzt: „Es kann nicht sein, dass Steuerzahler und Rentner zur Kasse gebeten werden, um den Lebensstandard einiger südeuropäischer Staaten, vor allem aber das Kapital der Banken, die sich in Südeuropa verzockt haben, zu bewahren.“

Selbstverständlich kann man auf ein griechisches Wirtschaftswunder warten.

Besser wäre es allerdings, die Weichen so zu stellen, dass Griechenland auseigener Kraft erstarkt und wettbewerbsfähig wird.

Die Iren haben bewiesen, dass es funktioniert. Nicht zuletzt aber auch, weil es das Instrument der Rettungsschirmpolitik zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gab.

Wann wird man dem deutschen Steuerzahler und Rentner offenbaren, dass die milliardenschweren Bürgschaften nun auch eingelöst werden müssen und „richtiges“ Geld kosten?

Vermutlich nicht vor der nächsten Bundestagswahl! so Jung weiter.
0
1 Kommentar
2.166
Christiane Hinze aus Isernhagen | 28.11.2012 | 16:24  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.