Protest gegen Einkommens-Diskriminierung von Frauen

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen protestiert gegen die Einkommens-Diskriminierung von Frauen. Anlässlich des Weltfrauentages (8. März) ruft der SoVD deshalb seine Frauen zur Teilnahme an der Kundgebung zum „Equal Pay Day“ am 20. März um 12 Uhr in Hannover auf.
„Frauen müssen fast fünfzehn Monate arbeiten, um auf dasselbe Einkommen wie Männer in zwölf Monaten zu kommen. Dagegen richtet sich unser Protest am 20. März “, sagt SoVD-Landesfrauensprecherin Elisabeth Wohlert. „Als Symbol für die roten Zahlen in den Geldbörsen tragen die Frauen dann rote Taschen mit der Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit“, ergänzt sie.
Die Kundgebung in der niedersächsischen Landeshauptstadt ist Teil eines bundesweiten Aktionstages des Vereins Business and Professional Women Germany e.V. (BPW), der bewusst zu diesem Datum stattfindet. „Denn eine Frau muss bis zum 20. März des Folgejahres arbeiten, um dasselbe Einkommen wie ein Mann in gleicher Position zu erzielen“, ergänzt Wohlert.
Neben der zentralen Forderung nach gleicher Bezahlung macht sich der SoVD auch für einen gesetzlichen Mindestlohn stark. Dieser käme insbesondere Frauen zugute, da sie besonders oft im Niedriglohnsektor beschäftigt sind.

Bürgerreporter:in:

Renate Mentner aus Ronnenberg

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