HARZVORLAND
Quedlinburg - Kleines Kamel - Westerhausen - Altenburg- Altenburgwarte - St. Wiperti - Sternwarte

Blick vom Wipertifriedhof auf die Stiftskirche
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  • Blick vom Wipertifriedhof auf die Stiftskirche
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Der Harzklub Zweigverein Ballenstedt hatte sich in der Welterbestadt Quedlinburg zu einer Wanderung getroffen. Zu Füßen des Münzenberges, einem idyllischem Stadtteil von Quedlinburg, begann die Wanderung. Die Leitung der Wanderung lag in den Händen von Regina Hoppe. Sie wurde hierbei von der Wanderfreundin Ilona Meyer unterstützt. Über die Langenbergstraße, den Bornholzweg und der Bornholzsiedlung erreichten wir den nordwestlich gelegenen Ort Westerhausen. Unser Weg, der zu den Wegen Deutscher Kaiser und Könige im Mittelalter gehört, führte uns am Rande eines bewaldeten Höhenzugs vorbei. Auf dem Höhenzug befinden sich mehrere  kleinere Sandsteinfelsen. Einer davon ist das Kleine Kamel. Das Große Kamel mit dem Königsstein befindet sich nördlich von Westerhausen. In Westerhausen angekommen, wanderten wir, am Rande einer Gartenanlage, in südlicher Richtung weiter, bis wir auf einen weiteren, etwas größeren, bewaldeten Höhenzug gelangten. Er gehört zum Quedlinburger Stadtwald. Am, vor einigen Jahren neu errichteten, Wasserhochbehälter vorbei ,erreichten wir die Altenburgwarte. Von dort oben hatten wir eine schönen Ausblick auf Quedlinburg. Diesen Teil des Stadtwalds nennt man die Altenburg. Leider existiert die gleichnamige Waldgaststätte nicht mehr. Von der Altenburgwarte ging es auf einem, zum Teil, recht schmalen Pfad hinunter zur Straße Unter der Altenburg.  Von dort gelangten wir auf der Wipertistraße zum Wipertifriedhof

S. Wiperti - Wipertifriedhof - Münzenberg - Sternwarte
Dieser historische Friedhof ist etwas Besonderes. Neben den zweistöckigen Gruftanlagen  mit über 50 Familiengrüften befindet sich dort die, zum Weltkulturerbe gehörende, Basilika St. Wiperti.  König Heinrich der I. wählte den Standort, der dort schon seit dem 9. Jahrhundert bestehenden Kirche, als Königshof aus. Er ließ die bestehende Kirche abreißen und die jetzt bestehende dreischiffige kreuzförmige romanische Basilika errichten. Er war von 919 bis 936 der erste deutsche König und Vater des späteren ersten deutschen Kaisers Otto der 1.  Von dem Marienkloster auf dem Münzenberg, das im Bauernkrieg zerstört wurde, stammt das Portal der St. Wipertikirche. In der jetzigen katholischem Kirche befindet sich eine wertvolle Krypta aus der 1. Hälfte des 10. Jahrhunderts. Da bei unserem Besuch die Kirche leider verschlossen war, füge ich ein paar Bilder aus meinem Archiv hinzu. Nachdem wir den Friedhof verlassen hatten, wanderten wir hinauf zur Sternwarte. Hierbei führte unser Weg an den markanten Häusern des Münzenberges vorbei.  Die Sternwarte war einst der Wasserhochbehälter für die Quedlinburger Wasserversorgung. Neben einem neuen Wasserwerk  hat man einen größeren Hochbehälter auf der Altenburg errichtet.  Dadurch wurde  der alte Hochbehälter, mit dem Schieberhaus, auf dem Strohberg, überflüssig.  Der Verein Sternwarte Quedlinburg e.V. übernahm das alte Wasserwirtschaftsgebäude und schuf mit viel Enthusiasmus und viel, viel Arbeit diese Sternwarte. Ein Mitglied des Vereins übernahm die Führung durch die neu geschaffenen Sternwarte. Zum Abschluss der Wanderung gab es in den Räumen der Sternwarte als Überraschung  Kaffee und Kuchen. Dafür geht ein besonderen Dank an die beiden Wanderfreundinnen Ilona Meyer und Regina Hoppe. Sie  haben uns mit selbst gebackenen Kuchen und Kaffee gut bewirtet.

Bürgerreporter:in:

Gerd Horenburg aus Aschersleben

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