Bundestagswahl

Behäbiger Trend

PAZ vom 26.9.2009

Bundestagswahl

- Behäbiger Trend -

Lieber Herr Chefredakteur Ulrich Neufert,

es ist mal wieder soweit. Aber selbst die Wählergemeinschaft “Bürger in Wut “ ist an diesem Sonntag bei der Bundestagswahl nur zur Abgabe der Erststimme bereit. Für die Zweitstimme nimmt sich keiner mehr die Zeit. Am Stimmzettel fehlt ihre Wunschpartei.

Anpacken für die Region - trotz Kurzarbeit in der Produktion. Das ist nicht der bessere Weg, mehr für steigende Arbeitslosenzahlen in leeren Produktionshallen. Der Gang zur Agentur für Arbeit und zukünftig weniger Geld.

Nur wenige strotzen vor lauter Kraft, und meinen nach dem Wahlgang, nun sei es wieder geschafft. Schließlich ziehe die Bundeskanzlerin mit ihnen an einem Strang. Ob schwarz-gelb oder mit den roten, nicht nur für “Ein-Euro-Jobber” soll sich Arbeit wieder lohnen. Weitere Kinder werden in Armut geboren. Und dennoch heißt man sie herzlich Willkommen. Raus aus der Armutsfalle, mehr Geld in die Kralle. Davon träumen noch viele Menschen, die beiden Stimmen einer Partei geben.

Kein behäbiger Trend ist zu erkennen, bei denen die erst zum Gottesdienst und dann an die Wahlurne rennen. Pastoren gaben ihnen in der Predigt zu verstehen, auch Christen müssen sich mit all ihren zu Verfügung stehen Kräften für die Politik einsetzen, die den Starken helfen, um Schwachen was zu geben.

Was diese allerdings nach dem Ausgang der Bundestagwahl tatsächlich erhalten, kann sich kaum sehen lassen. Weil es leere Versprechungen waren.

Gruß

Lothar Assmann

Bürgerreporter:in:

Lothar Assmann aus Peine

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