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Flughafen Schwerin-Parchim

  • 36 Millionen Euro an Landesfördermitteln flossen in den Flugplatz
  • hochgeladen von Norbert Höfs

Die unendliche Geschichte ...

eines Flughafens und wie sich Politiker immer weiter in fragwürdige Machenschaften verwickeln. Vermutlich steckt man so tief drin, das es kein zurück gibt und im stillen die Hoffnung hat, dass es noch recht lange dauert, bis es zur Notlandung kommt. Der Tower sollte schon lange fertig sein und befindet sich jetzt im Februar 2013 immer noch im Bau.

Seit 1994 flossen bereits mehr als 36 Millionen Euro an Landesfördermitteln in den Flughafen Schwerin-Parchim.

Ab 1. Juli 2007 ging der Flugplatz für 30 Millionen Euro in den Besitz der in Peking beheimateten LinkGlobal Logistics Co. Ltd. über. Macht dann schon einmal ein schlappes Minus von 6 Millionen Euro!

Der Kreis Parchim rechnet mit zusätzlich 1.000 Arbeitsplätzen durch die erhofften Investitionen.

Allerdings ließ LinkGlobal immer wieder Zahlungstermine verstreichen und führte erforderliche bauliche Maßnahmen nicht aus. Das Mecklenburgische Innenministerium prüfte 2010 einen weitgehenden Forderungsverzicht.

Im Mai 2012 wurde begonnen, allmählich den provisorischen Tower mit einem soliden Bauwerk zu ersetzen. Der 36m hohe Tower soll Ende 2012 in Betrieb gehen. Dann soll auch das Vorfeld des Flughafens erweitert sein, zudem sollen diverse Ausbesserungsarbeiten an den Start- und Landebahnen abgeschlossen werden. Zu diesem Zwecke wurde der Airport für drei Monate gesperrt. Der chinesische Investor Jonathan Pang behält sich eine Auskunft darüber vor, wie viel Geld er dabei in den Flughafen investiert.

Und weil der Herr Pang aus China den Flughafen vor vier Jahren gekauft hat und weil er dann mit der Zahlung des Kaufpreises immer wieder säumig war,bekam er schließlich vom Landkreis über 12 der 30 Millionen Euro erlassen. Da er aber immer noch nicht wirklich zahlen konnte, verkaufte er nun etwas was ihm noch gar nicht gehörte, an den australischen Immobilieninvestor Goodman, denn schließlich waren es die Australier, die die 13 Millionen zahlten. Im Gegenzug erwarb die Goodman-Gruppe Anspruch auf gut 50 Hektar Gewerbefläche am Flughafen.Seither steht Pang als Airport-Eigner im Grundbuch.

Unter diesen Bedingungen wurden auch die »Pläne« für den Flughafen immer abenteuerlicher. 2008 und 2009 jagte eine Idee die andere: Umschlagplatz für den Welthandel mit afrikanischen Agrarprodukten, Abwicklung von US-amerikanischen Truppentransporten nach Irak und Afghanistan – und, als Höhepunkt, der sogenannte Asia-Park. Auf bunten Grafiken war um den Flughafen herum bereits eine Erholungs- und Handelslandschaft mit Hotel, Messehallen und einem Stausee zu sehen. Dort wollte ein Niederländer namens Jerry Kock eine »Asia-Expo« steigen lassen – eine Idee, mit der es Kock auch schon anderswo versucht hatte.

Chronologie des Flughafens in Schlagzeilen:

Flughafenbesitzer will durchstarten
Parchimer Zeitung (05. 03. 2004)
In die Geschichte des Flughafens Parchim kommt Bewegung. Der Betreiber, die britische Plane Station Group (ehemals Wiggins), hat eine von drei überfälligen Raten bezahlt. Gleichzeitig kündigt das Unternehmen die Aufnahme einer Direktflugverbindung von Parchim nach Florida an.

Urlaubsflieger heben bald von Parchim ab
Schweriner Volkszeitung (19. 06. 2004)
Nach zweijähriger Pause heben ab 19. Juli vom Flughafen Schwerin-Parchim wieder Urlauberjets nach Palma de Mallorca ab. Der Flugplatz-Betreiber Plane Station und ein Parchimer Reisebüro haben die Charterflüge auf eigene Faust organisiert. Mit Preisen von 49 Euro an für die einfache Verbindung wollen die Anbieter besonders dem Flughafen Rostock-Laage Paroli bieten.

Parchim: Flugzeugservice am Vorfeld
Schweriner Volkszeitung (13. 10. 2004)
Das Filetstück der Gewerbeflächen am Flughafen ist verkauft. Volker Salomo, Chef der gleichnamigen Flugzeugservice GmbH, und Partner errichten hier bis zum Jahresende eine neue Werkhalle, die ganzjährige Wartung und Service für ein- und zweimotorige Flieger ermöglicht.

Parchim: Luftkreuz im kleinen Stil ausbauen
Schweriner Volkszeitung (18. 11. 2004)
Mit der JPI Air Transport GmbH mischt am Flughafen eine weitere Firma im Luftfrachtgeschäft mit. JPI hat starke Partner an der Seite: Der Logistikriese Logimix aus Finnland steht hinter den fünf Mitarbeitern vor Ort. Sie fertigten jetzt ihre erste Maschine in Parchim ab.

Parchim: Luftkreuz im kleinen Stil ausbauen
Schweriner Volkszeitung (18. 11. 2004)
Mit der JPI Air Transport GmbH mischt am Flughafen eine weitere Firma im Luftfrachtgeschäft mit. JPI hat starke Partner an der Seite: Der Logistikriese Logimix aus Finnland steht hinter den fünf Mitarbeitern vor Ort. Sie fertigten jetzt ihre erste Maschine in Parchim ab.

Flughafen Parchim offenbar erneut in Turbulenzen
Yahoo! (21. 12. 2004)
Das Schicksal des Parchimer Flughafens ist offenbar erneut unklar. Nach übereinstimmenden Medienberichten ist ein Gespräch zwischen der britischen Betreibergesellschaft Plane Station Group und dem Landkreis Parchim am Montag geplatzt. Nach Angaben von NDR 1 Radio MV sollen die Briten die Begleichung einer laut Privatisierungsvertrag noch ausstehenden Restsumme verweigern.

Flughafen Parchim vor ungewisser ZukunftSchweriner Volkszeitung (22. 12. 2004)
Die Situation des Parchimer Flughafens spitzt sich zu. Ein Krisengespräch zwischen Landkreis und Betreibergesellschaft scheiterte. Dem Landkreis steht finanziell das Wasser bis zum Hals.

Flughafen Parchim erhält neue Frachthalle
Lübecker Nachrichten (04. 08. 2005)
Noch in diesem Jahr soll im Flughafen Parchim eine neue Frachthalle entstehen. Nach Eröffnung des 3000 Quadratmeter großen Massivbaus erhoffe sich der Landkreis Parchim als Betreiber einen Zuwachs im Frachtgeschäft.

Parchim soll Frachtflughafen für Norddeutschland werden
Lübecker Nachrichten (14. 09. 2005)
Der Flughafen Parchim soll nach den Plänen des Landkreises Parchim zu einem Frachtflughafen für ganz Norddeutschland werden. Bis Anfang 2006 soll eine Luftfrachtumschlagshalle entstehen.

Schmidt verlässt Flughafen Parchim
Deutsche Verkehrszeitung (10. 12. 2005)
Der mecklenburgische Flughafen Parchim und sein bisheriger Geschäftsführer Olaf Schmidt haben sich mit Wirkung vom 5. Dezember überraschend getrennt.

Parchimer Flugplatz setzt voll auf steigende Luftfracht
Nordkurier (28. 12. 2005)
Das Flugwesen in Parchim entwickelt sich. Wieder einmal. Der Hoffnungsschimmer schwebte vor kurzem in Form einer Antonov 124-100 über der Landebahn ein. Die riesige Transportmaschine hatte im Auftrag eines Düsseldorfer Frachtunternehmens in den Vereinigten Arabischen Emiraten Textilien aus China geladen und nach Deutschland geflogen.

Die Kreisstadt steht weiterhin zum Flugplatz
Parchimer Zeitung (01. 07. 2006)
Eine Botschaft aus der Landeshauptstadt hat viele Lokalpolitiker auch in Parchim aufhorchen lassen: Hamburgs Regierender Bürgermeister Ole von Beust (CDU) hat Ministerpräsident Harald Ringstorff bei seinem jüngsten Besuch in Schwerin unmissverständlich klar gemacht, dass eine Verlagerung von Frachtflugverkehr aus Fuhlsbüttel nach Parchim nicht stattfinden wird.

Flughafen Parchim hat ehrgeizige Wachstumspläne
Kieler Nachrichten (20. 12. 2006)
Der Flughafen Parchim im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns ist unübersehbar ausgeschildert. Wer ihn ansteuert, landet allerdings in der Ödnis. Das gigantische Flugfeld ist das Relikt einer ehemaligen sowjetischen Militärbasis.

Flughafen Parchim steht wieder zum Verkauf
Die Welt (15. 01. 2007)
Der mecklenburgische Regionalflughafen Schwerin-Parchim soll privatisiert und an Interessenten verkauft werden. Es ist nach dem Konkurs der englischen Plane Station Group plc. 2005, die den Platz vier Jahre zuvor übernommen hatte, der zweite Privatisierungsversuch.

Chinesischer Investor soll Flughafen Parchim übernehmen
NDR (20. 04. 2007)
Ein chinesisches Logistikunternehmen soll nach Informationen der "Schweriner Volkszeitung" den Flughafen Parchim übernehmen. Das Blatt berichtete am Donnerstag vorab, dass der Landkreis Parchim und der Investor bereits am Freitag Vorverträge über den Kauf der Betreibergesellschaft einschließlich des Flughafengeländes und benachbarter Gewerbeflächen abschließen wollen.

Flughafen-Konzept im UnternehmerverbandSchweriner Volkszeitung (24. 04. 2007)
Der regionale Unternehmerverband im Landkreis Parchim wird am 7. Mai seinen Mitgliedern die Möglichkeit eröffnen, sich aus erster Hand über die Konzepte zur Entwicklung des Parchimer Flughafens zu informieren.

Parchimer Kreistag einstimmig für Flughafen-Verkauf
NDR (04. 05. 2007)
Einstimmig hat der Kreistag von Parchim am Donnerstag beschlossen, den auf Frachtflüge spezialisierten Flughafen Parchim an das chinesische Unternehmen LinkGlobal Logistics zu verkaufen. Nun sei noch die Zustimmung des Innenministeriums von Mecklenburg-Vorpommern erforderlich, sagte ein Sprecher des Kreises.

Flughafen Schwerin-Parchim wird WachstumskernMVRegio (07. 05. 2007)
Mit der Zustimmung des Parchimer Kreistages zum Verkauf des Parchimer Flughafens sowie über 160 ha angrenzender Gewerbeflächen an den chinesischen Investor Link Global Logistics Co. Ltd. aus dem chinesischen Distrikt Shunyi bei Peking wurden die Weichen zur Verwirklichung des seit Jahren auch von der IHK aktiv verfolgten Entwicklungsprojektes Flughafen Schwerin-Parchim gestellt.

Chinesen kaufen deutschen Flughafen
Frankfurter Rundschau (24. 05. 2007)
Ein chinesisches Frachtunternehmen kauft für rund 100 Millionen Euro den Flughafen im mecklenburgischen Landkreis Parchim. Damit erwirbt zum ersten Mal eine chinesische Firma eine Betriebserlaubnis für einen europäischen Flughafen, wie die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag hervorhob.

Flughafen Parchim: Anwalt klagt gegen Kreis
Schweriner Volkszeitung (14. 06. 2007)
Für 30 Millionen Euro will der chinesische Millionär Pang Yuliang, Chef der Firma Link Global Logistics, den Flughafen Parchim übernehmen. Auch der vorherige Investor, die britische Wiggins Group, versprach Investitionen von 60 Millionen Euro. Die Nachwehen dieses mißglückten Millionen-Engagements beschäftigen noch heute die Gerichte.

Flughafen Parchim vor Besitzerwechsel
NDR (28. 06. 2007)
Der Flughafen Parchim in Mecklenburg-Vorpommern wird am Sonntag in den Besitz des chinesischen Investors LinkGlobal Logistics übergehen. Die Genehmigung der Investition von Seiten der chinesischen Regierung sei zwar noch nicht erfolgt, es gebe aber keinerlei Anzeichen, dass die Übergabe nicht umgesetzt werde, sagte Landrat Klaus-Jürgen Iredi.

Von Chinesen gekaufter Flughafen Parchim geht in Betriebchina.org (18. 07. 2007)
Ein Frachtflugzeug vom Typ Boeing 747, das vom Shanghaier Pudong-Flughafen gestartet ist, ist am Sonntag am Flughafen Parchim in Norddeutschland eingetroffen. Die Landung symbolisierte den ersten Geschäftsabschluss auf dem ersten von einem Chinesen, dem Henaner Unternehmer Pang Yuliang, gekauften ausländischen Flughafens in der Geschichte der chinesischen Luftfahrt.

Gute Chancen für Zollflughafen Parchim
Schweriner Volkszeitung (20. 07. 2007)
Hoffnung für den Flughafen Parchim: Die Verhandlungen für die Zulassung als Zollflughafen sind gestern offenbar ein Stück vorangekommen. "Ich habe ein gutes Gefühl und bin zuversichtlich, dass die Probleme gelöst werden", sagte Schwerins IHK-Chef Klaus-Michael Rothe gestern nach den Gesprächen. Die Entscheidung solle in den nächsten Tagen in Berlin fallen, teilte SPD-Bundestagsabgeordneter Hans-Joachim Hacker mit.

Chinesischer Investor kauft Flughafen Parchim
Maerkische Allgemeine (06. 09. 2007)
Parchim soll Stück für Stück zum internationalen Cargo-Hub mit Freizone entwickelt werden.

Neue Chance für den Flughafen Parchim
Hamburger Abendblatt (24. 09. 2007)
Von Parchim abheben in die große weite Welt - nach Zhengzhou in China. Seit mehr als 15 Jahren wartet der ehemalige Militär-Flughafen Parchim bei Schwerin auf den großen Aufschwung. Heute soll es endlich so weit sein, wenn mit der Landung der ersten Frachtmaschine vom Typ Boeing 747-400F aus China der regelmäßige Frachtverkehr anläuft.

Fluglinie Parchim ohne Flugzeug eröffnetMaerkische Allgemeine (25. 09. 2007)
Eigentlich sollte der Jumbo aus der chinesischen Provinz Henan gestern bereits um zwölf Uhr mittags aufgesetzt haben. Doch schon am Morgen war klar: Die Maschine, vollgepackt mit Elektronik, Schuhen, Telekommuniaktionsartikeln und Plastikspielzeug sollte doch erst am Abend auf dem Flughafen "Parchim International" aufsetzen. Ein Grund war, dass chinesische Lieferanten bei mehreren Zwischenstopps noch Ladung an Bord bringen wollen.

Parchimer Flughafen im AufwindSchweriner Volkszeitung (24. 10. 2007)
Die Deutsche Flugsicherung beziffert die Zuwachsraten im bundesdeutschen Luftverkehr für das dritte Quartal 2007 auf vier Prozent mehr Flüge gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Bei den Wachstumsraten der deutschen Flughäfen liegt der Parchim International Airport mit einem Plus von 45,1 Prozent auf Platz drei aller deutschen Flughäfen, was das Wachstum betrifft.

Flughafen Parchim: Angeblich riesige Investitionen geplant
NDR (14. 11. 2007)
Die weltweit tätige Immobiliengruppe Goodman will am Flughafen Parchim eigenen Angaben zufolge bis zu mehrere hundert Millionen Euro in die Infrastruktur investieren. Das australische Unternehmen werde an dem Frachtflughafen Fabrik- und Bürogebäude nach den Anforderungen chinesischer Firmen errichten.

Flughafen in Parchim kein Konkurrent
rbb (03. 12. 2007)
Brandenburgs Infrastrukturminister Reinhold Dellmann sieht in dem Flughafen in Parchim (Mecklenburg-Vorpommern) keine Konkurrenz zu den Airports in der eigenen Region.

Flughafen-Kauf ohne chinesischen SegenSchweriner Volkszeitung (06. 12. 2007)
Die Privatisierung des Flughafens Parchim scheint perfekt: Der chinesische Investor Jonathan Pang werde trotz der nach wie vor ausstehenden Genehmigung der chinesischen Behörden bis Mitte Dezember allen Verpflichtungen aus dem mit dem Landkreis Parchim geschlossenen Kaufvertrag nachkommen, versicherte Investoren-Bevollmächtigter Klaus Grützmacher gestern.

Ratenzahlung für Flughafen ParchimSchleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag (08. 12. 2007)
Der chinesische Investor für den Flughafen Parchim muss die Kaufsumme von 30 Millionen Euro nicht wie bisher vorgesehen bis 15. Dezember begleichen. Der Kreistag Parchim räumte ihm eine Ratenzahlung ein. Bis 15. Dezember sind erst einmal zwölf Millionen Euro fällig.

Schweriner IHK macht sich für Flughafen Parchim stark
Deutsche Verkehrszeitung (03. 01. 2008)
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwerin hat den Landkreis Parchim in seinem Flughafenprojekt bestärkt.

"Flughafen ohne Alternative"Schweriner Volkszeitung (15. 01. 2008)
Erstmals räumte Landrat Klaus-Jürgen Iredi (SPD) gestern Abend Fehler im Zusammenhang mit dem Flughafenprojekt des chinesischen Investors Jonathan Pang ein. Vor gut 200 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Kultur beim gemeinsamen Neujahrsempfang von Landkreis und Unternehmerverband mahnte Iredi aber Ruhe für den weiteren Fortgang an und kritisierte Kampagnen gegen das Projekt scharf.

Flughafen-Parchim: Investor zahlt nicht
Logistik-Inside (28. 01. 2008)
Der Kreis Parchim hält trotz der noch immer ausstehenden Zahlung des Kaufpreises am Flughafen-Investor Jonathan Pang aus China fest. Pang, der sich seit mehreren Tagen in der Region aufhält, habe einige Gespräche mit Landrat Klaus-Jürgen Iredi (SPD) geführt, sagte ein Sprecher des Kreises am Freitag.

Parchim: Chinas Regierung bremstMaerkische Allgemeine (11. 02. 2008)
30 Millionen Euro schwer ist das Geschäft, das der mecklenburgische Landkreis Parchim mit einem chinesischen Konsortium abgeschlossen hatte. Im Preis, der ursprünglich bis Mitte Dezember 2007 gezahlt werden sollte, sind der „Baltic-Airport“ in Parchim und angrenzende Gewerbegebiete eingeschlossen.

Flughafen Parchim - Zahlungsaufschub bis Dezember
Aero (28. 02. 2008)
LinkGlobal Logistics wird ein neues Ziel zur Leistung des Kaufpreises für den Flughafen Parchim erhalten. Dies meldet die "Schweriner Volkszeitung" unter Berufung auf Landrat Klaus-Jürgen Iredi (SPD). Der Kreistag habe einem Änderungsvertrag mit Investor Jonathan Pang zugestimmt. Die Zahlungsfrist kann jetzt monatlich bis maximal auf Dezember 2008 verlängert werden.

Australische Firma will Flächen am Flughafen ParchimLogistik-Inside (03. 04. 2008)
Die australische Immobiliengruppe Goodman will Flächen am Flughafen Parchim erwerben. Ein Vertrag mit dem Flughafen-Käufer, der chinesischen Firma LinkGlobal Logistics, solle am Freitag in Hamburg unterzeichnet werden, sagte der Geschäftsführer von Goodman Deutschland, Werner Knan, am Mittwoch.

Parchim: Australische Firma unterzeichnet VertragSchweriner Volkszeitung (08. 04. 2008)
Die schleppende Privatisierung des Flughafens Parchim ist offenbar einen Schritt vorangekommen. Die australische Immobilienfirma Goodman habe am Montag in Hamburg eine Kooperationsvereinbarung mit dem chinesischen Flughafen-Käufer LinkGlobal Logistics unterzeichnet.

Flughafen Parchim auf Umweltverträglichkeit prüfen?
MVRegio (19. 06. 2008)
Zu den Plänen der Goodmann Gruppe den Flughafen Parchim zu einem Luftfracht-Drehkreuz zwischen Asien und Europa auszubauen, verweist der BUND für Umwelt und Naturschutz auf die umfangreichen Umweltverträglichkeitsprüfungen, die für die Genehmigung eines derart intensiven Flugbetriebs in Parchim erforderlich sind.

Erste Kaufpreisrate von 13 Mio Euro für Flughafen ParchimMVRegio (19. 06. 2008)
Nach fast einjähriger Verzögerung soll die erste Kaufpreisrate für den Flughafen Parchim nach Angaben des Landkreises jetzt gezahlt worden sein. "Das Geld ist auf dem Weg".

Premiere für "China Southern Airlines"Schweriner Volkszeitung (18. 09. 2008)
Nur wenige Kreisstädter dürften es bemerkt haben: In der Nacht zum Mittwoch ist auf dem Parchimer Flughafen die erste Frachtmaschine der Fluggesellschaft "China Southern Airlines" auf dem Rollfeld vor den Toren der Stadt gelandet. Gegen 21 Uhr hat am Dienstag eine Boeing 747-400, und damit eine der größten Frachtmaschinen aufgesetzt.

Pangs Pläne für den Flugplatz Parchim
Schweriner Volkszeitung (31. 12. 2008)
Bisher waren es Worte, im Herbst bekam die Vision des Parchimer Flughafens ein Bild, das für jedermann sichtbar im Internet präsentiert wird. Jonathan Pang ist seit 1. Oktober offiziell als Besitzer im Grundbuch eingetragen, seitdem die erste Rate in Höhe von 12 Millionen Euro im Safe der Sparkasse liegt. Jetzt legt der Mann los, der wie kein anderer an eine große Zukunft des Parchim International Airport glaubt.

Parchim: Totenstille auf dem FlugfeldSchweriner Volkszeitung (06. 02. 2009)
Der nach langen Mühen privatisierte Flughafen Parchim kommt aus den seit Jahren anhaltenden Turbulenzen nicht heraus: Die schon für 2008 angekündigten Millioneninvestitionen verzögern sich nun erneut - ein Baustart steht in den Sternen. Auch die immer wieder avisierten Frachtflieger aus Asien sind nicht in Sicht: Seit Ende Oktober ist in Parchim keine Frachtmaschine mehr gelandet.

Kurzarbeit am Flughafen ParchimSchweriner Volkszeitung (08. 05. 2009)
Flaute im Luftverkehr: Die Wirtschaftskrise hat den Flughafen Parchim erreicht und für ausbleibende Frachtflüge aus China gesorgt. Für die Mitarbeiter der Betreiberfirma wurde jetzt Kurzarbeit angemeldet. Die angekündigten Investitionen lassen weiter auf sich warten.

Bewegung auf Parchims FlugplatzSchweriner Volkszeitung (27. 06. 2009)
Trotz der Wirtschaftskrise kommt Bewegung in die Zukunft des Parchimer Flughafens. Hochrangige chinesische und nigerianische Delegationen werden in der kommenden Woche u.a. über ein Verteilzentrum für Früchte aus Nigeria verhandeln.

Flughafen Parchim eine Provinzposse?MVRegio (07. 07. 2009)
Hatte es der Parchimer Flughafen in der jüngsten Vergangenheit vor allem durch die hochfliegenden Pläne der chinesischen Betreiber in die Schlagzeilen geschafft, droht nun spätestens 2011 ein völliges Flugverbot.

Flughafen Parchim hat SteuerschuldenOstsee-Zeitung (03. 09. 2009)
Der Flughafen Parchim hat nach einem Bericht von NDR 1 Radio MV Steuerschulden beim Land. Die Firma des chinesischen Flughafeninvestors Jonathan Pang schuldet Mecklenburg-Vorpommern demnach Abgaben in Höhe von rund 310 000 Euro. Das zuständige Finanzamt Schwerin lasse die Einnahmen von Pang bereits pfänden, meldete der Sender am Mittwoch.

Kreistag stundet Zahlung für Flughafen Parchim
NDR (11. 12. 2009)
Der chinesische Flughafenbetreiber LinkGlobal muss den noch ausstehenden Teil der Kaufsumme für den Flughafen Parchim erst später zahlen. Das hat der Kreistag in seiner Sitzung am Donnerstagabend beschlossen, wie NDR 1 Radio MV berichtete.

Flughafen Parchim: Käufer bleibt Rate schuldig
Ostsee-Zeitung (16. 02. 2010)
Die chinesische LinkGlobal-Grupppe bleibt für den Flughafen Parchim weiter die letzte Kaufpreis-Rate in Höhe von 17,75 Millionen Euro schuldig. Die Frist für die Überweisung an den Landkreis Parchim endete am Sonntag, wie Landrat Klaus-Jürgen Iredi (SPD) am Montag mitteilte. Die LinkGlobal-Gruppe könne derzeit das Geld nicht aufbringen und bitte um abermaligen Aufschub.

Parchim: FDP-Einspruch gegen Flughafendeal
Schweriner Volkszeitung (04. 06. 2010)
Hätte der Landkreis Parchim Flughafen-Investor Jonathan Pang doch die zweite Millionenrate nicht erlassen dürfen? Das behauptet der Chef der FDP-Kreistags-Fraktion, Frank Haase, und hat auch gleich Einspruch gegen den entsprechenden Beschluss eingelegt.

Ministerium prüft Millionenverzicht bei Flughafen
Schweriner Volkszeitung (08. 09. 2010)
Das Innenministerium prüft den geplanten Verzicht von Stadt und Landkreis Parchim auf rund 13 Millionen Euro beim Verkauf des Flughafens Parchim an den chinesischen Investor LinkGlobal.

Vertragsprüfung verschafft Flughafeninvestor Zeit
Ostsee-Zeitung (06. 10. 2010)
Die noch andauernde Vertragsprüfung durch das Schweriner Innenministerium verschafft dem Parchimer Flughafeninvestor Jonathan Pang weiteren Zahlungsaufschub. Zwar sei am 30. September die erste von fünf vereinbarten Raten in Höhe von je einer Million Euro Millionen fällig gewesen. Solange aber der Vertrag nicht genehmigt sei, gebe es für die LinkGlobal-Gruppe des Chinesen Pang auch keine Zahlungsverpflichtung, teilte Parchims Landrat Klaus-Jürgen Iredi (SPD) am Dienstag mit.

Kaufpreiserlass für Flughafen Parchim gebilligtOstsee-Zeitung (30. 12. 2010)
Der chinesische Investor für den Flughafen Parchim (Landkreis Parchim) hat einen Rabatt auf den Kaufpreis von etwa 40 Prozent erhalten. Das teilte das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern am Donnerstag in Schwerin mit.

Flughafen Parchim erhält neuen Tower
Ostseeblick (28. 01. 2011)
Der Flughafen Parchim erhält einen neuen Tower. Der Bauantrag dafür sei bei der Kreisverwaltung Parchim eingereicht worden, sagte Bauamtsleiter Hans-Georg Zwang am Freitag. Der 35 Meter hohe Kontrollturm soll einen provisorischen Tower ersetzen, vom dem aus bislang der Flugverkehr geleitet wurde.

Parchim: Teure FehlinvestitionNorddeutsche Neueste Nachrichten (17. 03. 2011)
Bauverzögerung an der Rollbahn: Die vor zwei Jahren vom australischen Industrieimmobilien- Konzern Goodman angekündigten Millioneninvestitionen in einen Industriepark am Flughafen Parchim kommen nicht in Gang.

Pang will Flughafen Parchim für Super-Airbus ausbauenOstsee-Zeitung (18. 05. 2011)
Der chinesische Flughafeninvestor Jonathan Pang will im Juni mit dem Bau eines neuen Towers in Parchim beginnen.

Wie ein Chinese Mecklenburg mit einem Flughafen narrtFinancial Times Deutschland (20. 07. 2011)
Vor Jahren versprach der Millionär mit dem Kauf des Airports Parchim einer ganzen Region Wachstum. Die Geschichte ist ein krasses Beispiel für die Hoffnungen, die chinesische Investoren bei klammen Gemeinden wecken - und oft enttäuschen.
Financial Times

Flughafen Parchim: Tower-Baubeginn im August
Aero (02. 08. 2011)
Am Flughafen Schwerin-Parchim soll in den kommenden Wochen mit dem Bau des neuen Towers begonnen werden. Das versicherte Werner Knan, Berater des chinesischen Airport-Eigentümers Jonathan Pang, am Montag.

PARCHIM - Am Flughafen Schwerin-Parchim soll in den kommenden Wochen mit dem Bau des neuen Towers begonnen werden. Das versicherte Werner Knan, Berater des chinesischen Airport-Eigentümers Jonathan Pang, am Montag.

Die Verträge mit den Baufirmen seien geschlossen, der Tower werde im April 2012 fertiggestellt sein. Ein neuer Tower ist Bedingung für den Weiterbetrieb des einstigen Militärflughafens, den Pang zu einem internationalen Luftfracht- Drehkreuz ausbauen will.

Der Chinese hatte den Flughafen vor vier Jahren gekauft, war dann mit der Zahlung des Kaufpreises immer wieder säumig und bekam schließlich vom Landkreis 12 der 30 Millionen Euro erlassen. Der Baubeginn für den Tower war ursprünglich für Juni angekündigt, wie die «Schweriner Volkszeitung» am Montag berichtete.

Investor zahlt Rate für Flughafen Parchim
Ostsee-Zeitung (30. 09. 2011)
Der chinesische Investor LinkGlobal Logistics hat am Donnerstag die fällige Kaufpreisrate von einer Million Euro für den Flughafen Parchim an den Landkreis Ludwigslust-Parchim überwiesen.

Kreis muss weiter für Flugplatz blechenNorddeutsche Neueste Nachrichten (25. 01. 2012)
Der Parchimer Flughafen wird in den kommenden Jahren trotz Privatisierung die Finanzen des neuen Kreises Ludwigslust Parchim mit Millionensummen belasten. Nach einer internen Informationsvorlage des Landkreises, die SVZ vorliegt, geht es um bis zu 7,8 Millionen Euro.

Parchim: Teurer Traum vom eigenen FlugplatzSchweriner Volkszeitung (27. 01. 2012)
Auf den neuen Landkreis kommen ab dem Jahr 2015 tatsächlich Kosten von 7,8 Millionen Euro aus der früheren Flugplatz-Trägerschaft und den folgenden vertraglichen Pflichten des alten Landkreises Parchim zu. Und das ohne Rücksicht auf die noch ausstehenden Zahlungen des Investors Pang.

Flugplatz Parchim: Bauantrag für Hallen gestellt
Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag (10. 03. 2012)
Bewegung auf dem Flughafen Parchim: Ein Investor hat in dieser Woche beim Landkreis einen Bauantrag für zwei jeweils 10 000 Quadratmeter große Hallen gestellt. Das bestätigte gestern Andreas Bonin, der Sprecher des Landkreises Ludwigslust-Parchim.

Flughafen Parchim: Der Tower wächst
NDR (24. 05. 2012)
Es war vor knapp einem Jahr, als Jonathan Pang ankündigte: Auf dem Flughafen Parchim werde im März 2012 ein Tower stehen. Dass es Mai geworden ist und der Tower auf dem Gelände westlich der Kleinstadt noch nicht fertig, macht niemanden mehr nervös.

  • 36 Millionen Euro an Landesfördermitteln flossen in den Flugplatz
  • hochgeladen von Norbert Höfs
  • Bild 1 / 30
  • Der alte Tower noch besetzt
  • hochgeladen von Norbert Höfs
  • Bild 15 / 30
  • Flugzeuge wurden auch entdeckt
  • hochgeladen von Norbert Höfs
  • Bild 24 / 30
  • Parkplätze ausreichend vorhanden
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4 Kommentare

Hat man schon mal gehört, dass ein kleiner Grundstückskäufer nur auf Versprechungen hin ein Grundstück überschrieben und ein Haus erstellt bekommt? Nein, er muss seine Hypotheken eintragen lassen. Wenn er seinen Schuldenplan nicht bedienen kann, werden ihm Haus und Grundstück von der Bank weggenommen.

Also, wie ist es im Fall des Flughafens? Wie lange dauert die Geduld? Wer nicht zahlt, wie eigentlich geplant, dem müssten die Besitzrechte doch wieder entzogen werden. Das Grundstück ist doch vorhanden und die schon erstellten Bauten ebenfalls!

Man sollte denken, dass die Politik wachsam ist oder sein sollte,Nein man kann sogar sagen, sein muss. Aber wenn es um Ostdeutschland geht ist nichts unmöglich. Hier scheint die Wirtschaft und die Politik zusammengeschmolzen zu sein oder man kann und will nicht zugeben, auf ganzer Linie versagt zu haben und möchte sich gerne über seine Amtszeit retten.Die Feld der Fördermittelgräber ist groß, derweil man sich oft und gerne bei derartigen Einweihungen und Übergaben der Fördermittel zeigt und Politiker und Wirtschaftsbosse , sich schon einmal, um Scheren, Schaufeln oder Spaten streiten, da schließlich jeder mal ran will, hält niemand an diesen "Gräbern" eine Trauerrede, wenn die Fördermittel zu Millionen zu Grabe getragen werden. Die lokale Presse nimmt dies gar nicht mehr auf und spielt dieses perfide Spiel noch mit und halt sich in voller Absicht mit kritischen Berichten noch zurück.
Das die Politik hier Millionen an Steuergelder versenkt, nimmt schon niemand mehr zur Kenntnis, nur wenn die Sozialleistungen um 5.-€ erhöht werden sollen, ist der Aufschrei riesig.

Leider kommt sowas nicht nur in Mitteldeutschland vor, anderenorts - in den alten Bundesländern - ist es grundsätzlich genauso. Nur haben nach der Wende einige "Cleverle" - aus den alten, wie auch aus den neuen Bundesländern - das generelle Unvertrautsein der neuen Behörden besonders auszunutzen gewusst. Und da der Mensch nur langsam lernt, kommen nun die ausländischen 'Experten' auch noch zum Zuge.

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