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PARCHIM - Stadt mit Vergangenheit

Parchim (Kreisstadt in Mecklenburg)

17.174 Einwohner (1990 sind es noch 23.800 Einw.)
schon 1170 heißt das Städchen Parchim.

Beim Blick auf die Landkarte kommt es immer wieder nur zum Staunen für den, der sich kundig machen möchte.
Der Landkreis LUDWIGSLUST-PARCHIM gehört zu den größten Landkreisen der Bundesrepublik oder ist er es sogar. Er erstreckt sich von Lauenburgs Stadtgrenze (Schleswig-Holstein) im Westen und Plau am See im Osten und selbst Schwerin liegt noch nicht nördlich genug - schließlich im Süden ist an der Grenze zu Brandenburg Schluss - Wenn nun noch bedacht wird, dass in diesem riesigen Gebilde 200.000 Menschen leben, dann haben sich immerhin knapp 10% in Parchim versammelt.

Bewahrt hat sich Parchim in seiner 825-jährigen Geschichte die mittelalterliche Ausstrahlung, die Sie auch heute noch beim Schlendern, Bummeln und Verweilen in der historischen Altstadt mit dem sanierten Rathaus spüren können. - Dazu sollte sich auch der Besucher dessen bewusst sein, dass diese Stadt seitens der DDR-Oberen zwar fröhlich pfeifend auf die Liste der geschützten Denkmale gesetzt wurde. Aber bewahrt hat diese nur vorm übereilten Abriss - mehr nicht!
Darum sind die Erfolge bei der Sanierung seit 1990 schon erheblich. Doch dank der auch hier erfolgten Spitzenleistung der Stadtplaner, stirbt nun die Stadt in ihrem Altstadtkern aus... Gähnend leere Schaufenster.
Bei meinem Besuch baute sich grad das sogenannte Stadtfest auf, mit Riesenrad auf dem eh nicht großen (Schuh-)Marktplatz.
Die Stadt hat tatsächlich schon viele restaurierte und rekonstruierte Bauten (ehenswerten Fachwerkhäusern des 16. und 17. Jahrhunderts) zu bieten, die einen klaren Eindruck der Stadt von 1939 erlauben.

Das Rathaus ist ein ursprünglich gotischer Backsteinbau aus dem 14. Jahrhundert. 1818 erfolgte der Umbau durch den Hofbaumeister Barca. Von 1667 bis 1708 und 1818 bis 1840 war das Gebäude Sitz des höchsten mecklenburgischen Gerichts. Seit 1840 ist das Rathaus Sitz der Verwaltung und wurde zwischen 1993 und 1998 komplett saniert. Direkt gegenüber dem Rathaus befindet sich die mächtige
St. Georgenkirche. Als noch ein Beispiel historischer Baukunst möchten wir die St. Marienkirche nennen. In dieser Kirche wurde der Generalfeldmarschall Helmuth von Moltke getauft. In unmittelbarer Nachbarschaft steht das liebevoll restaurierte Zinnhaus

  • St.Georgen-Kirche (siehe eigene Beschreibung)
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  • Vom Westen des Landkreises bis zur Kreisstadt sind es locker 95km
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  • In diesem Haus sind einige Bau-Epochen zu erkennen, selbst die Rosette
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  • ein schlichtes Schmuckband - die Dreiecke sind noch ohne Schmuck
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  • St.Marien-Kirche - gebaut 1249 in der sog. Neustadt - leider keine "offene Kirche"
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