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Joko Winterscheidt: Sexuelle Nötigung bei neoParadise?

Aufregung um „ZDFneo“-Moderator Joko Winterscheidt. Er hat in seiner Sendung eine fremde Frau begrapscht. In den Medien ist jetzt von einem Busengrapsch-Eklat die Rede. Aber ist die Aufregung überhaupt gerechtfertigt?

In der letzten Woche holte die ZDFneo-Sendung „neoParadise“ ihre bisher beste Quote, denn es war eines der letzten Interviews des verstorbenen Dirk Bach zu sehen. Im Anschluss an das Gespräch zeigt ein Einspieler (siehe Video unten) wie Joko und Klaas über die Internationale Funkausstellung IFA schlendern.

Dort kam es dann zum „Eklat“: Vor dem Hintergrund der „Joko/Klaas“-Challenge „Wenn ich Sie wäre“ fordert Klaas seinen Kollegen Joko auf, einer wildfremden Messe-Hostess einmal an die Brust zu fassen und zweimal an den Hintern. Er geht zu einer blonden Hostess hin und begrabscht sie tatsächlich. Die Dame macht zwar gute Miene zum Spiel, wirkt aber nicht gerade glücklich. Allerdings muss man Joko zugutehalten, dass er sich bei der Messehostess schon im Vorfeld für die unangenehme Aktion entschuldigt und sich auch dafür entscheidet, Busen und Hintern nur kurzzeitig mit den Fingern anzutippen. Von sexueller Nötigung kann man hier also nicht wirklich sprechen.

Viel Lärm um nichts

Grenzwertiger war da schon Klaas’ Kommentar über die begrapschte Hostess: „Der war das so unangenehm. Die stand da und hat sich richtig entwürdigt gefühlt. Die fährt jetzt gleich nach Hause, und dann wird die schön heulen unter der Dusche. Dann steht die sechs Stunden lang unter der Dusche.“ Ist das geschmacklos oder muss so etwas in einer anarchisch ausgelegten Sendeformat wie neoParadise erlaubt sein?

Damit ihr die Aktion unabhängig bewerten könnt, gibt es als Beweis-Material hier das Video zu sehen (ab Min. 5:10):

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1 Kommentar
Andrea
Andrea | 15.10.2012 | 22:51  
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