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ASUS PadFone: Tablet und Smartphone in Einem – ab August auch in Deutschland

Wieder einmal glänzt ASUS mit einer revolutionären Idee: Ein Smartphone, das sich in ein Tabletgehäuse ein- und wieder ausbauen lässt. Mit einer Tastatur lässt es sich sogar zum Netbook erweitern. Am dem 1. August soll das innovative ASUS PadFone exklusiv bei BASE für mindestens 719 Euro erhältlich sein.

Wieso zwei Geräte mit sich tragen, wenn sie kombinierbar sind? Diese Frage stellten sich die kreativen Köpfe des taiwanesischen Herstellers ASUS. Ein Smartphone liefert bereits Prozessor, Speicher und andere Bauteile, die in einem Tablet lediglich in einem größeren Gehäuse mit größerem Display verbaut sind. Das PadFone beinhaltet alle wichtigen technischen Komponenten in einem Smartphone, das sich in ein Gehäuse mit Tablet-ähnlichen Bildschirm und Akku einbauen lässt. Mit einer zusätzlichen Tastatur, die sich mit dem Gehäuse verbinden lässt, hat man den Eingabekomfort eines Netbooks – und das alles mit der Technik eines kleinen Smartphones. Die Klappe an der Rückseite des Tablet-Gehäuses kann geöffnet werden und das Smartphone in Sekundenschnelle in der „PadFone Station“ eingerastet werden kann – ähnlich wie ein Akku.

Manko: Anwendungen werden geschlossen, umprogrammierte Apps benötigt

So leicht die mechanische Transformation von Smartphone zu Tablet und umgekehrt funktioniert: Die Software hat Schwierigkeiten, die Umwandlung zu vollziehen. Alle laufenden Anwendungen werden geschlossen und die Bildschirmgröße ändert sich nicht automatisch. Dazu muss das PadFone neu gestartet werden oder App-Entwickler müssen die Funktion der automatischen Bildschirmgrößenänderung in ihre Produkte einbauen. Ein Beispiel einer App, die diese Funktion bereits integriert hat, ist das Notizprogramm Supernote. Konrad Lischka von Spiegel Online empfindet den zwingenden Neustart von Apps nicht als besonders störend.

iPad
Bild: de.freepik.com

Technische Details

Smartphone und Tablet bieten mit 960 x 540 und 1280 x 800 Pixel eine gute Auflösung. Die Farbqualität kann allerdings nicht beeindrucken. Das Betriebsssystem des ASUS PadFone Android 4.0.3 hat mit der Transformation keine Probleme. Programme laufen flüssig, Videos lassen sich gut abspielen und Surfen bereitet keine Probleme. Ein Nachteil ist das Gewicht: Mit 855 Gramm wiegt das PadFone beispielsweise 245 Gramm mehr als das iPad 2 vom Konkurrenten Apple. Das Tablet-Gehäuse ist dick und unregelmäßig geformt. Das Smartphone liegt leicht und dünn in der Hand. Was, wenn der Nutzer angerufen wird, während das Smartphone in der „PadFone Station“ steckt? Für diesen Fall liefert ASUS einen per Bluetooth mit dem Gerät verbindbaren Stift mit integriertem Mikrofon und Lautsprecher mit, mit dem auch gleichzeitig das Touchpad des Tablets bedient werden kann.

Für wen lohnt sich das ASUS PadFone?

Das Tablet ist wie bereits erwähnt nicht das Leichteste und das Smartphone kann mit nicht mit jedem Konkurrenten mithalten. Doch für Einsteiger, die ihr Smartphone so komfortabel wie ein Tablet bedienen möchten, kann das Paket eine günstigere und praktische Alternative darstellen. Der von BASE angekündigte Preis von 719 Euro ist trotzdem kein Schnäppchen. Die E-Plus-Tochter wird das ASUS PadFone zunächst exklusiv vertreiben, und zwar ab dem 1. August 2012. Es darf schon gespannt auf das Nachfolgemodell gewartet werden – vielleicht eignet es sich sogar für Besitzer hochwertiger Smartphones und Tablets.

Den vollständigen Test von Konrad Lischka können Sie hier nachlesen.

Praxistest des ASUS PadFone von CHIP Online

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