Elyas M’Barek: Diskriminierung wegen seines Namens!

Kennen Sie es auch? Die Einreise in die USA gestaltet sich häufig als etwas schwierig. Langwierige Kontrollen an den Gates warten auf die Fluggäste. Elyas M’Barek kann davon ein Lied singen. Der Schauspieler fühlte sich so benachteiligt, dass sich nun sogar die US-Botschaft bei ihm entschuldigt.

Elyas M’Barek beklagt sich über die amerikanischen Einreisebehörden. „Ich lande jedes Mal im Extraraum. Dabei reise ich immer mit meinem österreichischen Pass …“, berichtet der Schauspieler gegenüber dem „Tagesspiegel“. Der Österreicher hat einen tunesischen Vater und deshalb einen arabisch klingenden Nachnamen. Wird er deshalb bei der Einreise in die USA gesondert behandelt? Der „Fack Ju Göhte“-Darsteller hat Verständnis für verstärkte Sicherheitskontrollen. Aber „man muss die Leute nicht anschreien und wie Menschen dritter Klasse behandeln“, äußert er. Nun meldet sich die amerikanische Botschaft zu Wort.

Die US-Botschaft entschuldigt sich bei Elyas M’Barek

Via Facebook entschuldigt sich die US-Botschaft bei Elyas M’Barek. In einem Kommentar auf der Seite des „Tagesspiegels“ äußert sie: „Es tut uns leid, von solchen Erlebnissen bei der Einreise in die Vereinigten Staaten zu lesen“. An den Schauspieler gewandt schreibt die Botschaft „Elyas M’Barek: sorry!“. Die Facebook-Community ist geteilter Meinung über diese Entschuldigung. Während die einen der Meinung sind, Elyas M’Barek hätte nur aufgrund seines Prominentenstatus ein „sorry!“ erhalten, sehen die anderen in den geschilderten Vorkommnissen ein Musterbeispiel von Rassismus. Menschen mit arabischen Nachnamen werden schnell für Terroristen gehalten, so einige Stimmen auf Facebook.

Bürgerreporter:in:

Jana Peters aus Köln

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