Eine echte Überraschung

Kam das von diesen Damen?
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Wenn etwas Überraschendes passiert, dann geht die Klingel immer so gegen 14 Uhr. Das heißt, klingeln tat es diesmal gar nicht, weil Handwerker im Haus waren und die Haustür deshalb offen stand. So genügte also ein Rufen des Postboten: „Ein Paket!“
Nanu, wer sollte mir denn heute ein Paket schicken, wo ein bestimmtes doch im Verteilerpostamt in Staufenberg schon seit einer Woche festhängt? Darüber wird noch zu berichten sein.
Der erste Blick gilt natürlich dem Absender. ‚A. Janz, Kaiserslautern‘. Kenne ich nicht! Aber, sieh da, unter dem Adressaufkleber klebt ja noch ein Zettel. Eine Rechnung? Nein es ist ein zweiter DHL-Versandschein mit meinem Namen und meiner Adresse. Auch aus Kaiserslautern kommend, doch diesmal lautet der Absender: ‚M. Theissinger‘. Auch der Name ist mir völlig unbekannt. Aber da ist zumindest die Paketnummer und ich beschließe, die in das Formular ‚Sendungsverfolgung‘ im Internet einzugeben. Über Saulheim gelaufen, könnte zu Kaiserslautern passen. Nun bin ich so schlau wie zuvor.
Ich öffne das Paket und finde in Alufolien eingepackt eine große Torte, die einem Riesenburger ähnelt. Statt eines Brätlings enthält sie allerdings eine Zwischenlage Sahne. Aber Vorsicht! Kann man das probieren oder enthält die großzügige Gabe eventuell K.O.-Tropfen oder eine Spur Arsen zur Beruhigung, überreicht von Spitzenmützchen?
Von wem kann die Sendung wirklich kommen? Eine Backfee hat sich viel Mühe gegeben. Eine kann ich aber schon mal ausschließen, denn es fehlt der rosa Zuckerguss über dem Gebäck. Kommt die Torte vielleicht von anderen Freundinnen, etwa vom Saale- oder vom Hamelstrand? Auch da kann ich zumindest eine ausschließen, weil sie wohl nicht bäckt, zumindest keinen Kuchen.
Mir fällt das Anderl ein und ich verwerfe den Gedanken gleich wieder, denn es handelt sich um eine nationale Postsendung - von Luftpost steht nichts auf dem Karton. Nun gibt es nur noch zwei Verdächtige. Ich hoffe auf eine Auflösung am morgigen 21. Dezember!
 

Auflösung:

Ich hatte schließlich dann doch eine leichte Vermutung, wer wohl die Spenderin/der Spender gewesen sein könnte. Der Versand war wirklich geschickt eingefädelt, denn er ging, um mir auch noch Ratefreude zu bereiten, über Kaiserslautern. Ihren Ursprung haben Idee und Gabe aber bei einem besonders netten MH-Ehepaar in Bayern. Wenn wir unsere Bayern nicht hätten! Vielen herzlichen Dank, G. und M.!

Bürgerreporter:in:

Peter Perrey aus Neustadt am Rübenberge

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