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Ein Balkon für die Brückenlöwen (5) / Asphaltarbeiten am 2.4.2019 !

Ein Balkon für die Brückenlöwen (5) Asphaltarbeiten am 2.4.2019 !
Nebra (Unstrut): Manni57 | Balkon für die Brückenlöwen (5) Asphaltarbeiten am 2.4.2019 !

Den, der sich von jenseits der Unstrut nähert, fassen sie streng ins Auge - die beiden Löwen rechts und links der Nebraer Unstrutbrücke. Das können sie bald nicht mehr. Die Landesstraßenbaubehörde nämlich lässt neben der bisherigen Brücke eine neue errichten. Ist diese fertig, was Mitte September der Fall sein soll, verlieren die steinernen Wächter ihr Bewachungsobjekt aus dem Blick, da Autos und Fußgänger dann die Unstrut knapp zwei Dutzend Meter links von ihnen queren.

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https://media05.myheimat.de/2018/09/13/4557784_ori...


Plattform soll bleiben


Nach dem Plan der Straßenbaubehörde sollen die Sandstein-Löwen am bisherigen Standort bleiben. Sie würden dann ein Stück der alten Fahrbahn flankieren. „Dieses bildet nach dem Abriss der alten Brücke eine Plattform, von der aus man einen guten Blick auf das neue Bauwerk und den Fluss hat.

Wenn die alte Brücke verschwindet, sollten die steinernen Löwen auf den Marktplatz umziehen. Dort nämlich haben sie schon einmal gestanden und zwar von 1938 an, als die Ende des 19. Jahrhunderts errichtete Sandsteinbrücke erneuert worden war. Von da an hatten die Löwen die Stufen bewacht, die von der Breiten Straße zum Markt hinaufführen, 37 Jahre lang, bis 1975 der Marktplatz der damaligen Kreisstadt aufwendig umgestaltet worden war und die Löwen wieder einen Platz an der Brücke erhielten.

Mit Hinterteil zum Betrachter?

Bisher sieht die Landesstraßenbaubehörde keinen Anlass, von ihrem Plan abzurücken. Auch in der Denkmalbehörde stoßen die Vorstellungen aus Nebra womöglich auf Skepsis.  Natürlich damit, dass die Löwen schon einmal auf dem Markt gestanden haben. Zögen die imposanten Sandsteinskulpturen wieder dorthin um, würden sie den zentralen Platz des vom Sandsteinabbau geprägten Städtchens aufwerten.
Da die geplante Plattform an der Unstrut endet, würde man die Löwen stets zuerst von hinten sehen.
Statt das respekteinflößenden Hauptes also das Hinterteil - für den König der Tiere eine eher unangemessene Haltung. „Man müsste die Löwen, die den Zugang zur Stadt bewachen, also drehen, was diesen Standort aber erst recht unsinnig erscheinen ließe“
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 03.04.2019 | 23:57  
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