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Das Haus der Schiffergesellschaft: "Allen zu gefallen, ist unmöglich!"

  • Das 1535 erbaute Amtshaus der Schiffer und Bootsleute mit spätgotischem Treppengiebel, gekrönt von einem Dreimaster als Wetterfahne
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Eines der schönsten mittelalterlichen Gebäude Lübecks ist in der Breiten Straße das prächtige "Haus der Schiffergesellschaft", das in seiner jetzigen Form im Jahre 1535 entstand.

Dieses einzig erhaltene Gildehaus diente verschiedenen Schifffahrts-Handelsgesellschaften als Versammlungs- und Gildehaus, wenn es auch mehrfach umgebaut und am Ende des 19. Jahrhunderts mit Maschinenziegeln und neuen Fenstern ausgestattet wurde.

Bevor der Besucher durch die schöne Rokokotür das Haus betritt, ist auf den beiden bemalten Außenstelen die treffende Alltagsweisheit abzulesen: "Allen zu gefallen, ist unmöglich!"

Neben dem Eingang ist auf der rechten Seite eine Tür mit dem Schriftzug "Gotteskeller" zu entdecken. Früher gab es solche Keller in der Altstadt mehrfach. Sie bezeichneten eine trockene Unterkunft für Obdachlose und verarmte Menschen, die hier für "Gotteslohn" (also kostenlos) leben konnten.

Ganz so großzügig war aber die Schiffergesellschaft einst nicht, denn sie ließ ihren Hausmeister in diesem "Gotteskeller" wohnen. Heute dient der kleine Bau als Weinkeller.

  • Das 1535 erbaute Amtshaus der Schiffer und Bootsleute mit spätgotischem Treppengiebel, gekrönt von einem Dreimaster als Wetterfahne
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  • Das reich ornamentierte Rokokoportal wurde 1768 vom Lübecker Bildhauer Dietrich Jürgen Boy gestaltet.
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  • Am "Haus der Schiffergesellschaft" - ein großes Mittelgemälde mit Koggenmotiv
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  • Linke Außenstelle vor dem Eingangsportal
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  • Rechte Stele vor dem Eingangsportal
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  • "Haus der Schiffergesellschaft": Detail des Rokokoportals
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  • Der "Gotteskeller" vor dem "Haus der Schiffergesellschaft" Ecke Breite Straße/Engelsgrube
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