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Bischof Bruno rief zu Spenden auf

Hallenkirche St. Nikolai mit Stadtmauer im Vordergrund
Luckau: St. Nikolai | Das war wohl nicht mein Tag! Da bin ich extra früh aufgestanden um zeitig loszufahren, damit ich mir gemütlich die Stadt Lübben im Spreewald ansehen konnte. Aber nein, der „Wettergott“ meinte es wirklich nicht gut mit mir. Der Tag war total verregnet und es hätte sich nicht gelohnt, auf den Auslöser zu drücken!

Nach kurzem Aufenthalt hab ich wieder die Heimreise angetreten. Auf der Bundesstraße 87 fuhr ich dann in Richtung Torgau/Leipzig. Unterwegs machte ich Halt in Luckau.
Die Stadt Luckau in der Niederlausitz besitzt einen historischen Stadtkern, der heute noch fast vollständig mit einer Stadtmauer umgeben ist. Das Wetter hatte sich etwas gebessert und ich entschied mich für einen kleinen Stadtrundgang.

Schon von weitem sieht man das gewaltige Dach der Hallenkirche St. Nikolai. Am 27. Juli 1291 wurde sie das erste Mal urkundlich erwähnt. In der Urkunde rief Bischof Bruno von Naumburg zu einer Spende für die Erbauung einer Kirche in Luckau auf.

Die Kirche überstand mehrere Stadtbrände und durchlebte lange Bauphasen. Somit kann man heute barocke wie auch gotische Baustile bewundern.
In der Kirche werden Führungen angeboten und es darf fotografiert werden!
Leider waren die Lichtverhältnisse nicht die besten und selbst der Blitz reichte bei den riesigen Dimensionen der Kirchenhalle nicht aus.

Trotzdem hab ich versucht, einige Sehenswürdigkeiten „festzuhalten“ und hoffe, dass auf den Bildern etwas von den handwerklichen wie auch künstlerischen Fähigkeiten der alten Meister zu erkennen ist…

Viel Spaß beim Anschauen wünscht F. Teichert!
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Weiterveröffentlichungen:

Naumburger Tageblatt | Erschienen am 08.09.2010
1 Kommentar
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Constanze Matthes aus Naumburg (Saale) | 27.08.2010 | 15:27  
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