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DGB Broschüre: Ratgeber Minijob „Kleine Teilzeit mit großen Stolpersteinen“

Ein Minijob ist der kleinste Job auf dem Arbeitsmarkt; er macht aber die größten Schwierigkeiten.

Erst kürzlich wurde die Verdienstgrenze für Minijobs auf 450 Euro angehoben. Das klingt nach mehr Verdienst. Alles prima also? Im Gegenteil: Minijobs sind ein klarer Fall von Etikettenschwindel. Mit fatalen Auswirkungen. Der Minijob ist einer der Motoren des Niedriglohnsektors. Die Stundenlöhne liegen bei drei Vierteln der Minijobber/innen weit unter 8,50 Euro. In weiten Teilen der entsprechenden Branchen werden kaum noch reguläre Arbeitsplätze angeboten. Das viel beschworene „Sprungbrett“ in reguläre Beschäftigung ist der Minijob erwiesenermaßen nicht.

„Für Die meisten Arbeitnehmer/innen ist der Minijob keineswegs attraktiv, sondern eine Armutsfalle“, sagt der örtliche DGB Vorsitzende Reinhard Nold. „Minijobs bieten keine Perspektive und tragen zur Altersarmut bei. Der DGB hält deshalb eine Reform der kleinen Beschäftigungsverhältnisse für dringend erforderlich.“

Auf dem Weg zu dieser Reform wollen wir den gegenwärtigen Minijob Beschäftigten aber mit Rat und Tat zur Seite stehen. Denn es erweist sich immer wieder, dass Minijobber/innen wenig über Ihre Rechte wissen.

Die neue Broschüre des DGB sagt, wie es läuft und was es zu beachten gilt – vor allem bei der neuen Regelung für die Rentenversicherung. Denn seine Rechte durchzusetzen erfordert oft Courage, sie zu kennen ist die Basis. Die Broschüre gibt darüber hinaus einen Ausblick, wie Mini-Jobs in den regulären Arbeitsmarkt integriert werden können.

Die 64-seitige DGB Broschüre „Minijob: Kleine Teilzeit mit großen Stolpersteinen“ kann kostenlos in Einzelexemplaren beim DGB in Lehrte, Lortzingweg 7, abgeholt werden. Zur Abholung ist eine Terminvereinbarung unter Tel.: 05132/589401 oder E-Mail: DGB-Lehrte@web.de notwendig.
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