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Wechen Preis bezahlen wir für unendliches Wachstum? Jeden?

Finger weg von der Arktis..so lautete die Protestdemo gegen die Shelltankstelle in Hannover am 23.03.2013 um 11 Uhr

Wie weit müssen wir gehen um den Lebensstandard zu erhalten?

Ist es ok wenn die letzten Gebiete funktionierender Natur zerstört werden?
Hier im Lande sieht es bisweilen aus wie im Legoland wenn die Windmühlen in großer Anzahl die Landschaft versauend dort stehen.
Ja der Sinn dieser Anlagen ist erkannt und besser als jedes Atomklo vor der Tür.
Aber...
eine echte Umweltschutzpolitik, die die Interessen der Menschen als Teil der Natur wahrnimmt, ist unter kapitalistischen Bedingungen nicht machbar. Die Konzerne müssen maximale Gewinne erwirtschaften, da sind Kostenfaktoren wie der Umweltschutz nicht hinnehmbar. Der durch den Zinsmechanismus hervorgerufene, immerwährende Wachstumszwang zwingt die Konzerne, elementare Interessen der Menschen wie eine saubere Umwelt und eine heile Natur zu ignorieren.Die Menschen werden sich entscheiden müssen: Erhalt der Umwelt und letztlich unser aller Lebensmöglichkeiten oder weiterhin stumpfsinniger Glaube an das angeblich Heil bringende Wachstum. Beides gemeinsam wird nicht möglich sein.Die Globalisierung ist der Prozeß, der die Völker und Staaten in einen perversen Standortwettbewerb miteinander gezwungen hat. Die logische Folge ist Umweltzerstörung, denn im Rahmen des weltweiten Monopolys gilt es, die Kosten zu drücken, auch wenn das letztlich die endgültige Zerstörung unserer Erde zur Folge hat. In diesem Sinne ein Gedicht zum Thema Natur: "Hermann Allmers (1821-1902)

Feldeinsamkeit

Ich ruhe still im hohen, grünen Gras
und sende lange meinen Blick nach oben,
von Grillen rings umschwirrt ohn Unterlass,
von Himmelsbläue wundersam umwoben.

Und schöne weiße Wolken ziehn dahin
durchs tiefe Blau, wie schöne stille Träume; -
mir ist, als ob ich längst gestorben bin,
und ziehe selig mit durch ewge Räume."
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3 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 24.03.2013 | 00:09  
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Fred Schmidt aus Laatzen | 24.03.2013 | 01:28  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 24.03.2013 | 13:51  
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