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Öffentliche Diskussion über Drogenpolitik

In der Reihe "Make Laatzen 2017 Great Again" diskutierten Bürger und Lokalpolitiker heute mit Lennart Westermann von STEP.

Valerie Lux interviewete Herrn Westermann ausführlich über die Realität bezüglich Drogen und Konsum. Anschließend moderierte sie professionell die Diskussion mit den Bürgern.

Dabei wurde deutlich, dass Repression gegen Suchtkranke erfahrungsgemäß auf Geldverschwendung hinausläuft. Sinnvolle Maßnahmen, um Menschen vor Sucht und Folgekrankheiten zu schützen, wären hingegen massive sachliche Aufklärung und die - in anderen Ländern bewährte - regulierte Abgabe von sauberen Drogen durch staatliche Einrichtungen.

Denn ein regulierter legaler Markt entzieht dem Schwarzmarkt die Kunden. Wenn Konsumenten nicht mehr kriminalisiert werden, können sie auch offener angesprochen werden. So werden Ausstiegshilfen erst möglich, da sich Entzugswillige nicht vor Strafen fürchten müssen, wenn sie über ihr Problem reden.

Ein Problemfall bleibt die Volksdroge Alkohol. Anders als illegale Drogen, tötet Alkohol besonders häufig auch unbeteiligte Nicht-Konsumenten: Verkehrsunfälle, familiäre Gewalt, ...
Eine Regulierung von Alkohol erscheint in Deutschland derzeit jedoch nicht durchsetzbar.
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