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Truppmann Ausbildung bei der FF Hemmingen und FF Laatzen

PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 02.03.2013


Truppmann-Ausbildung bei den Stadtfeuerwehren Hemmingen und Laatzen

Wie jedes Jahr im Frühjahr startete auch dieses Jahr wieder pünktlich die „Grundausbildung“ angehender freiwilliger Feuerwehrleute der beiden Stadtfeuerwehren Hemmingen und Laatzen im Feuerwehrhaus am Sankt-Florian-Weg. Stadtbrandmeister Hartmut Hoffmann (Laatzen) und sein Kollege Roland Frey (Hemmingen) eröffneten den Truppmann-I-Lehrgang Mitte Februar im Laatzener Feuerwehrhaus, anwesend waren auch Bürgermeister Claus-D. Schacht-Gaida (Hemmingen) und Stadtrat Albercht Dürr (Laatzen). An 14 Terminen innerhalb von vier Wochen treffen sich nun die angehenden Feuerwehrfrauen und –männer, um ihr Grundwissen für die Aufgaben innerhalb der Feuerwehr zu erlernen: Das Rüstzeug für die vielfältigen Aufgaben im Bereich Retten, Löschen, Bergen und Schützen.

Die ersten Abende im Lehrsaal des Laatzener Feuerwehrhauses standen unter den Themen Rechtsgrundlagen, Verhalten bei Gefahr und Arten von Fahrzeugen nach DIN-Norm. Für die meist jungen Leute ganz schön viel theoretischer Lehrstoff, den sie bis zur Prüfung Mitte März beherrschen müssen.

Bereits am dritten Tag des Lehrgangs erfolgte die „Einweisung der Gruppe am Löschgruppenfahrzeug“, ein Löscheinsatz in praktischer Form wurde nun besprochen und nach Feuerwehrdienstvorschrift durchgeführt. Ein Augenmerk legten die Ausbilder dabei auf die Handhabung von Schläuchen und Armaturen.

In einem weiteren theoretischen Teil folgten noch die Themen Gefahren an der Einsatzstelle, Verhalten im Löscheinsatz, tragbare Leitern, Sprungrettungsgerät und Absturzsicherung sowie Feuerwehr- und Sicherungsleinen.

In den kommenden Tagen werden die Teilnehmer vermehrt am Laatzener Feuerwehrhaus und am Albert-Einstein-Schulzentrum zu sehen sein, an beiden Orten findet die weitere praktische Ausbildung statt.

Insgesamt nehmen in diesem Jahr 20 Männer und ein Frau an der Schulung teil, die meisten im Alter von 16-18 Jahren. Aber auch zwei Quereinsteiger gibt es: Ein 47-jähriger Familienvater aus Rethen stieß über seine beiden Söhne zur Feuerwehr und nimmt aus diesem Grund teil, ein junger Mann aus Hemmingen ist im dortigen Ordnungsamt angestellt und hat so den Weg zur Feuerwehr gefunden. Mit 23 Jahren ist er allerdings nur etwas älter als seine Kollegen, die meist über die Jugendfeuerwehr den Einstieg in die Einsatzabteilung fanden.

Für die warme Verpflegung am Mittag sorgt wie schon in den Vorjahren das Team der Stadtjugendfeuerwehr Hemmingen. Die drei Männer des Küchenanhängers "bruzzeln" jede Mahlzeit selbst und sorgen so für ein warmes Essen.
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