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Feuerwehr übt und zerschneidet PKW

PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 20.05.2010

Einmal in der Woche treffen sie sich zu Übungsdiensten, die freiwilligen Helfer der Ortsfeuerwehr Laatzen. Beim letzten Mal stand "Technische Hilfeleistung" für einen Teil der Mannschaft auf dem Dienstplan. An Fahrzeugen eines hannoverschen Schrotthändlers konnten die acht Retter der Laatzener Feuerwehr realistisch üben, beide PKW landeten anschließend in der Schrottpresse.

Mit der Stabilisierung des Personenwagens fingen die Einsatzkräfte an. Holz wurde so behutsam unter das Fahrzeug gebaut, dass die Räder entlastet wurden und das Chassis nicht mehr wackelte. Danach begannen alle Trupps nacheinander einzelne Übungslagen abzuarbeiten. Eine theoretische Einweisung gab ihnen Gruppenführer Thorsten Buth, der die Übung leitete. Mit der hydraulischen Rettungsschere wurden einzelne Säulen der Karosse abgetrennt, wie mit einer Schere, nur mit einer Schneidkraft von mehreren Tonnen. Viel Fingerspitzengefühl erforderte das etwa 17 kg schwere Gerät dabei von den Helfern.
Auch der Umgang mit dem 25 kg schweren Spreizer war gar nicht so einfach. Manchen Trupps standen Schweißperlen auf der Stirn, als die Übung abgearbeitet war. Spektakulär sah die Motorhaube des PKW aus, nachdem mit dem Spreizer das Lenkrad angehoben worden war. Im Einsatzfall kann so schnell Platz im Bauch- und Fußbereich eines Verunfallten geschaffen werden. Auch einen Rettungszylinder setzten die Helfer ein, mit ihm drückten sie die sogenannte "B-Säule" des Personenwagens nach außen.
Für alle acht Helfer der Ortsfeuerwehr Laatzen war es ein lehrreicher Abend, denn gerade in Kleingruppen und an realistischen Objekten lässt sich gut üben.
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 20.05.2010 | 21:23  
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