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Jake Gyllenhaal enthüllt: Wieso Heath Ledger den Oscars einen Korb gab

Heath Ledger ist einer der Schauspieler, die leider zu früh gestorben sind. Sein Freund Jake Gyllenhaal erzählte nun von der gemeinsamen Oscar-Geschichte.

Die beiden Männer hatten sich beim Dreh des Films “Brokeback Mountain” kennengelernt. Der war nicht nur für Jake Gyllenhaal und Heath Ledger ein Meilenstein, sondern auch für das queere Kino. Denn er handelt von zwei Cowboys, die sich ineinander verlieben und mit einer Welt konfrontiert sind, die diese Liebe nicht akzeptiert. Am Set wurden die Schauspieler sehr gute Freunde, sodass Gyllenhaal sogar der Patenonkel von Ledgers Tochter wurde. Leider verstarb letzterer mit gerade mal 28 Jahren an einer Überdosis. Deshalb konnte ihm sein einziger Oscar nur posthum verliehen werden. Aber auch zu Lebzeiten hatte er schon seine Probleme mit der Academy, wie sein Freund nun verriet.

Absage an die Oscars

Der mittlerweile 39-Jährige erzählt tatsächlich öfter Geschichten über seinen Kollegen, den er als sehr offen und freundlichen Menschen in Erinnerung hat. Dabei geht es natürlich häufig um “Brokeback Mountain”, weil sie sich dadurch kennenlernte. Deutlich wird dabei immer, wie wichtig der Film Heath Ledger war und wie ernst er das Thema nahm. Immer wenn jemand Witze über die Sache machte, konnte der Schauspieler das nicht witzig finden. Denn für ihn ging es in dem Film um echte Liebe, die nicht ins Lächerliche gezogen werden sollte, nur weil sie zwischen zwei Männern war. Aus diesem Grund weigerte er sich auch mit seinem Filmpartner die Eröffnung für die Oscars im Jahr 2007 zu übernehmen. Denn die Verantwortlichen wollten einen Witz über “Brokeback Mountain” reißen und das wollte Ledger nicht zulassen. Ihm war die Tragweite des Films für die queere Community bewusst und damit wollte er nicht leichtfertig umgehen. Der damals 27-Jährige hatte feste Prinzipien und wollte diese nicht verraten. Dafür bewundert ihn sein alter Freund noch heute.
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