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“Die Goldene Himbeere”: Das war der traurige Gewinner

Am Montag wurden die Gewinner der “Goldenen Himbeere” gekürt. Gefreut haben sie sich über den Preis aber wahrscheinlich nicht.

Fast wäre die diesjährige Verleihung der “Goldenen Himbere” (auf englisch “Razzies”) ins Wasser gefallen. Der Grund dafür war die Verbreitung des gefährlichen Coronavirus, welches weltweit sein Unwesen treibt. Statt die lustigen Awards aber komplett abzusagen, haben sich die Veranstalter in Hollywood dazu entschieden, eine Lock-Down-Edition der Preisverleihung zu machen. Statt vor großem Publikum, wurden die Spott-Preisträger in diesem Jahr in einer Videobotschaft bekannt gegeben. Die von der Kritik zerrissene Musical-Verfilmung “Cats” wurde mit sechs Trophäen ausgezeichnet und hat somit die traurigen Awards gewonnen. Anders als das beliebte Musical, das seit Jahren weltweit aufgeführt wird und Menschenmassen in die Theater lockt, kam die Verfilmung von “Cats” überhaupt nicht gut an. Der Film, unter der Regie von Tom Hooper, räumte die “Goldene Himbeere” in den Kategorien “schlechtester Film”, “schlechteste Regie” und “schlechteste Nebendarsteller” ab. Letzterer Award ging an die Schauspieler, Rebel Wilson und James Corden.

“Goldene Himbeere”: “Cats” wird schlechtester Film

Auch für die Kategorie “schlechteste Hauptdarstellerin” wurde die Musicalverfilmung, “Cats” mit der “Goldenen Himbeere” ausgezeichnet. Dieser Schmähpreis ging an die Schauspieler, John Travolta und Hilary Duff. Doch nicht nur “Cats” hat an dieser Nominierung zu knabbern. Auch andere Filme gewannen die “Goldene Himbeere” in einigen Kategorien. So gingen die Preise für die “schlechteste Fortsetzung” und die “rücksichtslose Missachtung von Menschenleben und Gemeingut” an den brutalen Actionfilm, “Rambo”. Seit 40 Jahren wird die “Goldene Himbeere” nun schon jährlich vergeben. Ins Leben gerufen wurde die Schmäh-Preisverleihung von John Wilson mit dem Ziel, ein Gegenstück zur glanzvollen Oscar-Verleihung zu haben. Normalerweise bleiben die Nominierten den Awards fern. So haben auch Hilary Duff, John Travolta, Rebel Wilson oder James Corden ihre Preise nicht persönlich entgegen genommen.
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