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Spurensuche - Teil 2

Die meisten Hundehalter bestreiten im Geheimen keineswegs, dass ihre vierbeinigen Mitbewohner Gefühle und Empfindungen haben.

Sind jedoch Freude und Enttäuschung der Hunde identisch mit den Gefühlen, die wir Menschen mit diesen Definitionen ausdrücken? Die Reaktionen von Hunden, ihr Verhalten, die Laute scheinen sich in die gefühlsmäßige Verständigung des Menschen übertragen zu lassen.

Wer urteilt, dass das Empfinden der Hunden unserem gleicht täuscht sich keineswegs zwingend. Eventuell sin die Worte, die wir benutzen, um diese Emotionen zu beschreiben, falsch und unser Vokabular ungenau, aber Analogien lassen sich deswegen nicht prinzipiell verweigern.

Wir haben für unsere Schlüsse ebenfalls nicht mehr Belege, wenn es um die Gefühle und Empfindungen unserer Mitmenschen geht.
Wenn Hunde nicht gleichermaßen reagieren wie wir Menschen, betrachten wir ihr Verhalten als problematisch, so wie Kinder und andere Menschen. Wir Menschen gehen in identischer Weise mit unserer Spezies vor. Wehre dich nicht gegen meine Fremdbestimmung, sonst diagnostiziere ich dich als "problematisch", was ein Urteil ist.
Vielleicht übertragen wir unsere eignen inneren „Richter-Sprüche“ auf unsere Hunde. Es ist schwer, sich darüber Klarheit zu verschaffen.
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