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Bausteine für Grübelfallen

Wer noch keine Sorgen hat, macht sich welche und egal wie gut es uns geht, die Sorgen bleiben. Viele Menschen sind Dauerüberleger. Irgendwann schlägt das Nachdenken um in ein Sorgen und Grübeln, das Sie verzehrt. Sei geraten in eine Grübelfalle.


Der Strom der Gedanken hat eine erhebliche Antriebskraft, die uns leicht mitreißen kann.


Erkennen Sie Ihre Gedanken als bloße Gedanken und werden Sie zum Zuschauer Ihrer eigenen Verhaltensmuster.


Wenn Sie in zwanghaftes Denken versunken sind, verdrängen Sie das, was ist. Dann wollen Sie keineswegs da sein, wo Sie sind. Es nützt dennoch keinesfalls gegen Ihre Gedanken zu kämpfen durch z. B. der Anweisung: Ruhe da oben. Erkennen Sie Gedanken als das, was sie sind, nämlich nur Gedanken und nicht die Realität. Sie werden Ihre Vorstellungen auch keineswegs los, indem Sie sich es vornehmen, denn dann füttern Sie das Grübeln paradoxerweise durch Ihre Ablehnung.

Glauben Sie nicht alles, was Sie denken. Distanzieren Sie sich von Ihrem Gedankenstrom. Werden Sie zu Ihrem eigenen inneren Beobachter Ihres Kopfkinos. Ohne den inneren Beobachter werden Sie zu einem Roboter, d. h. gesteuert von Ihren Gedankenprogrammen. Stellen Sie sich Ihren Geist als plappernden Papagei vor. Wenn es Ihnen gelingt, bei einer momentanen positiven Stimmung zu bleiben und keinesfalls den negativen Gedanken zu folgen, ist Ihrem Gedankenmechanismus der Saft abgedreht.

Gedanken sind zunächst nur Gedanken, und ihnen muss keine Wirklichkeit entsprechen. Deshalb lernen Sie, Gedanken einfach gelassen zu akzeptieren. Sie sind wie schlechtes Wetter, unabwendbar, aber sie gehen auch wieder vorüber. So beurteilt, können sie keinen Einfluss über Sie erwerben.

Nicht WAS wir denken ist das Problem, sondern Wie wir unsere Gedanken bewerten. Gedanken sind solange unkompliziert, bis Sie auf keinen Fall Ihre Handlungen bestimmen. Sobald Sie jedoch Ihre Gedanken innerlich anerkennen beeinflussen sie Ihre Handlungen. Wenn intensive Gefühle im Spiel sind, tendieren wir dazu, Gedanken für echt zu halten. Wir sind sodann vollständig mit unseren Gedanken verschmolzen.

Lassen Sie sich keinesfalls von der Maschinerie Ihres Denkens und Fühlens regieren und werden Sie Herr im eigenen Haus.
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