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Geplante Bebauung verschandelt das Kirchenensemble in Isernhagen KB

  • Südansicht vom Schulgarten im Hintergrund das Pfarrwitwenhaus (die Kirche ist nicht dargestellt)
  • hochgeladen von Siegfried Lemke

Im Garten des Pfarrwitwenhauses soll ein wirklicher Kasten mit Blick auf die Landschaft entstehen!
Dem Ortsrat wurde das nur zur Kenntnis gegeben.
Eine ehemalige Anwohnerin (noch Ratsmitglied), die die Situation hinter der KBer Schule gut kennt, hat das auf die Barrikade gebracht.
Sie sammelte am Samstag den 27.08.2016 an einem Info-Stand der Grünen vor dem Bäcker "Die Drei" Unterschriften gegen das Projekt.
Die überwiegende Zahl der BürgerInnen, die sich darüber informierten, gaben spontan ihre Unterschrift. Andere nahmen ein Unterschriftenblatt mit nach Hause und wollten dort weiter sammeln.
Die Petition an den Gemeinderat und die Regionsversammlung (Genehmigungsbehörde Region) trägt den Titel:


Keine ortsbildstörende Bebauung hinter Kirche in Isernhagen KB

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und kann unter dem vorstehenden Link unterzeichnet werde.

Zur weiteren Informationhier die Mitteilung aus dem Bürgerinfosystem der Gemeinde.
.......................................................................................................................................
Nachtrag:
Die Nordhannoversche Zeitung hat in einem Beitrag vom 15.09.2016 über das Vorhaben bzw. unsere Aktion kritisch berichtet.
Der Bericht gipfelt in einen Kommentar das Journalisten F. Walter, der die "Aktion der Grünen" kritisiert:
"Ein Ehepaar will sein Grundstück sinnvoller nutzen. Die Bauaufsicht prüft, der Denkmalschutz prüft, das Rathaus prüft. Doch reicht das den Grünen? Nein: Sie tippen ein paar Computertasten, schon ist die Unterschriftensammlung im weltweiten Netz. Doch wie kommen die Grünen darauf, definieren zu dürfen, was das Ortsbild stört? Die Denkmalpfleger sehen diesen Konflikt nicht. Eine mehr als zwei Meter hohe Hecke schirmt das Grundstück ab. Der Neubau wird vom Kirchplatz nur aus einem bestimmten Winkel zu sehen sein. Bei allem Verständnis für die Sorgen ums Erscheinungsbild der Altdörfer: Dieser Schuss ging glatt daneben."
Wir sehen das anders:
1. Erst durch die Unterschriftenaktion der Ratsmitglieder Heidrun Lemke und Manfred Rosinski ist das sensible Vorhaben überhaupt erst öffentlich bekannt geworden. Dem Ortsrat wurde dies lediglich mitgeteilt, so dass er kaum reagieren konnte.
2. Eine militärische Sprache (Schuss) lehnen wir ab. Die BürgerInnen haben lediglich von ihrem Recht Gebrauch gemacht, sich per Unterschriftensammlung an ihre gewählten Vertreter zu wenden.
3. Eine 2m-hohe Hecke kann kein 6m-hohes Gebäude abschirmen. Das Gebäude ist vom Durchgang an der alten Schule und vor allem vom idyllischen Schulgarten aus voll zu sehen.
4. Zu dem ironischen Kommentar der Bauamtsleiterin "Flachdach gegen Flachdach", stellen wir fest, das Gebäude soll 2-geschossig werden!
5. Außerdem ist uns unverständlich, dass die Verwaltung nicht die Sorgen der Bürger aufgreift.
6. Wir sind weit davon entfernt, Bauherren "an den Pranger" zu stellen. Uns geht es um die Sache.

  • Südansicht vom Schulgarten im Hintergrund das Pfarrwitwenhaus (die Kirche ist nicht dargestellt)
  • hochgeladen von Siegfried Lemke
  • Bild 1 / 5
  • Den Antragsunterlagen ist zu entnehmen, dass das geplante Gebäude über 6m über Gelände hinausragen wird. Der Schulgarten liegt noch tiefer!
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  • Bild 2 / 5
  • blau Grundstück des Pfarrwitwenhauses
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  • Bild 3 / 5
  • vom öffentlichen Grundstück (Feuerwehr, DRK, Kindergarten) aus gesehen
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3 Kommentare

Ist doch Geschmackssache.
Und die, die da die Landschaft mit den hässlichen Eigenheimen zugebaut haben, werden auch nicht gefragt haben, ob das jedem gefällt.

Insofern sollte man der Kritik an der Optik nachgeben, wenn das nicht mehr kostet oder die Kritiker die Mehrkosten übernehmen.

Beitrag aktualisiert:
* Link zum NHZ-Bericht
* Kommentar des Redakteurs
* Stellungname dazu

> "Sie tippen ein paar Computertasten, schon ist die Unterschriftensammlung im weltweiten Netz."

*grins* Ja, das ist heutzutage Mode geworden ;)

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