Stapellauf und Geländespiel im Zeltlager

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Nachdem die zweite Nacht im Zeltlager ohne Störungen durch Blitz und Donner verlaufen war, wartete ein angenehm kühler und taubedeckter Morgen auf die 52 Zeltlagerteilnehmer.

Diese Umstände wurden von den jüngeren Jugendfeuerwehrleuten für eine ausgiebige Erkundung des weitläufigen Lagergeländes genutzt. Besonders die scheinbar luxuriösen sanitären Anlagen der Dauercamper hatten es den Kindern und Jugendlichen angetan.

Die bereits ortskundigen älteren Teilnehmer nutzten derweil die Zeit für einen Marsch in den angrenzenden Wald. Hier hatten die Betreuer ein Feld abgesteckt, in dem das Geländespiel „Capture the Flag“ gespielt werden konnte. Bei dieser modernen Version von „Räuber und Gendarm“ mussten Fahnen im gegnerischen Gelände gefunden und stibitzt werden, ohne von der anderen Mannschaft abgeschlagen zu werden. Die erfahrensten unter den Teilnehmern hatten sich mit grüner Kleidung besonders auf das Spiel vorbereitet, das inzwischen eine feste Einrichtung im jährlichen Zeltlager darstellt.

Nachmittags wurden die geplanten Aktivitäten von der aufkommenden Sonne unterstützt. Mit Hilfe der Betreuer wurde aus Tonnen und Kanthölzern ein Floß gebaut und zu Wasser gelassen. Zeitgleich wurde die Rettungsinsel erkundet, die erstmalig den Weg an den Parksee gefunden hatte und zwei kaputte Schlauchboote als Spielgerät abgelöst hat. Dabei hatten sich alle Schwimmer, egal ob mit oder ohne Spielgerät, mit Kopftüchern ausgerüstet, um sich vor der Sonne zu schützen und von der Badeaufsicht besser gesehen zu werden.

Nach dem Abendessen wurden die Teilnehmer von Zeltlagerleiter Matthias Düsterwald und Spielleiter Christopher Buchler – stilecht im Sheriff-Kostüm – in das große Aufenthaltszelt gebeten. Hier wurde „Schlag die Betreuer gespielt“ und in 10 Disziplinen mussten jeweils ein Teilnehmer und ein Betreuer gegeneinander antreten. Crossgolf, Speedminton, Tipp Kick, Vier gewinnt und Schätzfragen waren einige der Stationen, nach denen es mit 24:21 ein Kopf an Kopf Rennen gab. Erst in der letzten Runde, dem Lieder raten, konnten die Betreuer das knappe Duell für sich entscheiden. Auch wenn sich die Teilnehmer einen anderen Ausgang gewünscht hatten, tat dies der guten Stimmung keinen Abbruch und die Aufforderung zur Revanche im nächsten Jahr war schnell ausgesprochen.

Bürgerreporter:in:

Christopher Buchler aus Ronnenberg

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