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Ein persönlicher Besuch bei Hannover 96 und zahlreiche Aktivitäten im Zeltlager

  Isernhagen: Parksee Lohne | Der Dienstag stellt traditionsgemäß bereits das Bergfest im Zeltlager dar und es sollte ein ereignisreicher Tag werden.

In einem der Gespräche am ersten Tag hatte sich herausgestellt, dass zwei Teilnehmerinnen mit dem beliebten Profi von Hannover 96, Leon Andreasen, verwandt sind. Schnell kam so die Idee auf, Kontakt herzustellen und eine Zeltlageraktion daraus zu machen. Gesagt –getan, der Fußballer zeigte sich sehr offen und es wurde ein Treffen beim öffentlichen Training am Dienstagvormittag vereinbart, das sich 37 der 52 Zeltlagerteilnehmer nicht entgehen lassen wollten. Leider hatten sich die Pläne von Mirko Slomka kurzfristig geändert, so dass nur ein kurzes Treffen möglich war. Trotzdem waren die Fußballfans in den Reihen der Jugendfeuerwehr begeistert, ihren Idolen einmal ganz nah zu sein und die Autogramme vom gerade erneut bestimmten Kapitän Steven Cherundulo und seiner Mannen wurden stolz auf Papier und mitgebrachten Trikots präsentiert.

Der Nachmittag gestaltete sich dann weniger spektakulär, aber äußerst abwechslungsreich. Natürlich stand Schwimmen auf dem Programm, aber auch eine Neuheit, nämlich Fußballgolf. In einem spannenden Turnier auf zahlreichen von den Betreuern Malte Vetter und Matthias Düsterwald abwechslungsreich gestalteten Bahnen konnte Nico Borchers alle Mitspieler – einschließlich der Betreuer – hinter sich lassen.

Eine andere Gruppe hatte sich mit Betreuer Andreas Kolmer zeitgleich ins nahe gelegene Neuwarmbüchen aufgemacht, um beim Geocaching einige im Zeltlager bisher unentdeckte Caches zu heben. Spannend war selbstverständlich ein Standort, der sich direkt am hiesigen Feuerwehrhaus befindet, ein in ca. 5m Höhe angebrachter Schuh musste leider mangels feuerwehrtechnischem Gerät unberührt bleiben. Höhepunkt aber war ganz sicher ein Schatz, der nahe einer alten Eisherstellungsanlage gefunden wurde. Glücklicherweise war der Besitzer neugierig auf die geocachenden Jugendfeuerwehrleute geworden und sprach spontan eine Einladung zum selbstgemachten Eis aus, die mit einem lauten „Gut Wehr“ honoriert wurde.

Die für das Bastelzelt zuständigen Betreuer Nicole Bruchmann, Miriam Belling und Mario Schrader hatten derweil technische Verstärkung in Form einer Nähmaschine bekommen. Die Nachfrage, eigene Indianerkleidung herzustellen, war nach der Ankündigung, dass am Mittwoch Besuch von Rat, Verwaltung und Feuerwehrführung eintreffen soll, rasant angestiegen. Und so wurden zahlreiche indianische Kleidungsstücke zugeschnitten, gefärbt, bemalt und genäht.

Für den späten Abend hatten sich Markus Gust und Dirk Vetter, eigentlich für die Technik zuständig, eine kleine Gemeinheit ausgedacht. Die Ankündigung an alle Teilnehmer hatte gelautet, dass mit Hilfe der Geocache-Geräte eine Koordinatenwanderung im dunklen Wald durchgeführt werden sollte. Was dann auf die wackeren Jugendfeuerwehrleute wartete, waren allerdings unheimliche Geräusche, schemenhafte Gestalten, merkwürdig leuchtende Gegenstände bis hin zu in den Bäumen verankerten Puppen und realen Verfolgern mit Atemschutzmasken vor den Gesichtern. Kurzfristig konnte auf diese Weise der eine oder andere erschreckte Schrei entlockt werden, da die Zeltlagerteilnehmer aber Ihre Betreuer scheinbar recht gut kennen, gaben sie sich äußerlich gelassen und hatten eine solche Aktion insgeheim wohl schon erwartet.

Am Ausklang des Tages stand dann nur noch eine Frage – wer wird uns am Mittwoch aus Rathaus und Feuerwehrkommando besuchen?
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