myheimat.de setzt auf dieser Seite ggf. Cookies, um Ihren Besuch noch angenehmer zu gestalten. Mit der Nutzung der AMP-Seite stimmen Sie der Verwendung von notwendigen und funktionalen Cookies gemäß unserer Richtlinie zu. Sie befinden sich auf einer sogenannten AMP-Seite von myheimat.de, die für Mobilgeräte optimiert ist und möglicherweise nicht von unseren Servern, sondern direkt aus dem Zwischenspeicher von Drittanbietern, wie z.B. Google ausgeliefert wird. Bei Aufrufen aus dem Zwischenspeicher von Drittanbietern haben wir keinen Einfluss auf die Datenverarbeitung durch diese.

Weitere Informationen

Bericht aus dem Bezirksrat: Pflanzkübel sollen Müll verhindern

  • Immer wieder landen Müllbeutel auf dem kleinen Platz zwischen den beiden Bäumen. Pflanzkübel sollen jetzt die Ecke schöner machen und den Abfall bekämpfen.
  • hochgeladen von Jens Schade

Die Ecke Abelmannstraße / Landwehrstraße in Döhren hat sich zu einem sogenannten „Hotspot“ in Sachen illegaler Müllentsorgung entwickelt. Mit einem einstimmig in der jüngsten Sitzung des Bezirksrates Döhren-Wülfel im Freizeitheim Döhren am vergangenen Donnerstag (16. August) verabschiedeten Antrag der SPD soll jetzt der Kampf gegen wilde Müllsäcke aufgenommen werden. Die Idee der Sozialdemokraten: Die Ecke mit den schattigen Bäumen und der Ruhebank durch Pflanzkübel aufzuhübschen. Die Politiker hoffen, damit die Mitbürger abzuhalten, einfach ihren Abfall dort abzuladen. SPD-Bezirksratsfrau Brigitta Miskovic: „Vielleicht könnte ein nahgelegener Kindergarten die Patenschaft übernehmen und für die Pflanzen in den Blumenkübeln sorgen.“

Auch sonst hat sich die SPD um das Müllproblem im Stadtbezirk in drei weiteren Anfragen gekümmert. In der nahegelegenen Wiehberstraße vor den Häusern 2 - 4 wird nach Aussage von Anwohnern immer wieder Müll gelagert. Auch hier hakte die Fraktion mit einer Anfrage an die Verwaltung nach. Die Antwort: Die Situation sei bekannt, auf Privatgelände könne die Stadt aber nichts machen.

Immerhin: „Die Reinigung wird durch die Grünflächenverwaltung veranlasst“, heißt es in der Antwort der Verwaltung zu einer weiteren Anfrage, mit der auf Abfall auf dem Kärntner Platz hingewiesen wurde.

In Wülfel haben die Genossen eine zunehmende Anzahl von abgestellten Schrottautos nahe einem Discounter festgestellt. Die Antwort der Stadt auch hier: „Bei einer Privatfläche gebe es keine Eingriffsmöglichkeiten. Die SPD-Fraktion hielt allerdings dagegen: „Wenn ein Schrott- oder Abfalllagerplatz entsteht, wäre zu prüfen, ob dies baurechtlich und abfallrechtlich zulässig ist. Außerdem können Gefahren für die Umwelt entstehen, etwa durch Öl, dass aus den defekten Fahrzeugen in den Boden sickert.“

Positive Reaktion auf einen SPD-Antrag aus der April- Sitzung: In diesem sozialdemokratischen Antrag forderte der Bezirksrat die Stadt auf, „den Zebrastreifen in der Spittastraße in Höhe des Kindergartens St. Eugenius zu erneuern und zur weiteren Erhöhung der Verkehrssicherheit mit einem Blinklicht auszustatten.“ Die Markierung soll umgehend erneuert werden, Blinklichter werden bestellt, heißt es in einer Mitteilung an die Mitglieder des Bezirksrates.

Zentrales Thema der August-Sitzung des Bezirksrates Döhren-Wülfel war aber noch einmal das Bauvorhaben der Heimkehr am Senator-Eggers-Weg im Stadtteil Waldheim. Die Baugenossenschaft stellte ihre Planungen vor. Die vorhandenen Wohnhäuser entsprechen nicht mehr den heutigen Standard, sind auch nicht barrierefrei. Deshalb sollen sie abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden, gleichzeitig wird die Anzahl der Wohnungen erhöht. Nachbarn aus Waldheim wendeten sich sehr emotional gegen die Bauabsichten. Mehrmals musste Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner zur Ordnung rufen und um eine sachliche Diskussion bitten. Sowohl Gabriele Jakob von der CDU als auch die SPD-Fraktion fühlten mit den bisherigen Mietern, die ihre Wohnungen verlassen müssen. In privatrechtliche Mietverhältnisse kann die Politik den Beteiligten aber nicht hineinreden. Es blieb beim Appell an die Wohnungsgenossenschaft, ihren Mietern beim Umzug weit entgehen zu kommen und sie dabei zu unterstützen. Die Baugenossenschaft versprach, die Kosten für einen Umzug in Hannover zu übernehmen und auch bei der Suche nach neuem Wohnraum zu helfen.

Daneben wurde das ab September geplante zentrale Kitaregister der Stadt vorgestellt. Modellbezirk wird der Stadtbezirk Döhren-Wülfel sein. Eltern können dann über das Internet gezielt nach passenden Betreuungseinrichtungen für ihren Nachwuchs suchen.

Die örtlichen Bürgervertreter vergaben daneben wieder eigene Mittel an Vereine im Stadtteil. Der Deutsche Alpenverein Sektion Hannover e.V. wird eine Zuwendung in Höhe von 3.000,00 Euro für die Anlage neuer Routen für Menschen mit Behinderungen erhalten, und für neue Tagungstische bekommt das Tagungshaus Gleisdreieck e.V. 2.332,40 Euro.

Weitere Beiträge zu den Themen

Bezirksrat Döhren-WülfelSPD Döhren-Wülfel

Kommentare

Beteiligen Sie sich!

Es gibt noch keine Kommentare. Um zu kommentieren, öffnen Sie den Artikel auf unserer Webseite.

Zur Webseite