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Mit Querungshilfe sicher(er) über die L 382!? Ortsrat Schulenburg: Gäste willkommen!

Wann? 12.02.2020 19:00 Uhr

Wo? Dorfgemeinschaftshaus Schulenburg, Amtsweg 3c, 30855 Langenhagen DEauf Karte anzeigen
SO könnte eine Querungshilfe an der Langenhagener Straße / Einmündung Dorfstraße in Langenhagen-Schulenburg aussehen. Entwurf erstellt am 1. März 2019 vom http://ADFC-Langenhagen.de
 
ECHO: Zeitungsbericht vom 23.1.2018, initiiert vom http://ADFC-Langenhagen.de
Langenhagen: Dorfgemeinschaftshaus Schulenburg | Öffentlich: Mittwoch, 12. Februar 2020, 19 Uhr.

Im Ortsrat: Querungshilfe für Langenhagen-Schulenburg

Für Radfahrende und für Fußgänger war der Ortsteil Langenhagen-Schulenburg entlang der Langenhagener Straße nicht nur unglücklich, sondern auch besonders gefährlich:
Besonders für die Radfahrenden, die auf der "verkehrten" Straßenseite von West nach Ost fahren müssen, und dann in Höhe der Dorfstraße  "ungeschützt" die Straße queren müssen, weil der Radweg auf der anderen Straßenseite verläuft.

Hier ist die amtliche Einladung.

3 x Vorgehensdetails von 2018 bis jetzt


1.
Pressebericht ECHO / ADFC Langenhagen 23. Janur 2018
In diesem Beitrag ist eine Kopie des ECHO-Presseberichtes eingebunden. 

2.
Beantragung durch den ADFC Langenhagen am 5. März 2019

Der Lkw-Verkehr an der Langenhagener Straße in Schulenburg wird deutlich zunehmen, z.B. durch die großen Neubauten von ContiTech, DHL und Hempelmann.

Schon jetzt ist die Situation für Radfahrende äußerst kritisch, besonders, wenn sie von Westen nach Osten fahren:
Der verpflichtende Radweg befindet sich auf der Nordseite der Langenhagener Straße auf dem Fußweg, womit die Radfahrenden entgegen der üblichen Verkehrsrichtung fahren / fahren müssen.

Dieser Radweg endet ganz abrupt an der Einmündung der Dorfstraße in die Langenhagener Straße:
DORT sind die nach Osten Radfahrenden gezwungen, die extrem viel befahrene Langenhagener Straße zu queren, eine äußerst gefährliche Sache ... für fitte Leute mag das noch gehen, aber für Kinder / Ältere wegen der Gefährdung unzumutbar, weil zu gefährlich.

Als Schritt schlage ich daher vor, gleich östlich die Straße etwas nach Norden zu verschwenken und auf der so gewonnenen Fläche eine Querungshilfe aufzubauen.

Damit ist die Gefährdung zwar nicht völlig behoben, weil sich Radfahrende dort immer noch auf die Straße begeben müssen, auf der oft deutlich zu schnell gefahren wird.

Aber durch die zweistufige Querung ist ein Teil an Sicherheit hinzugewonnen.


Der Vorschlag für diese Maßnahme besteht u.a. insgesamt aus diesen fünf Schritten, siehe auch Skizze im Anhang:
1.Verlegung der Nordspur der Straße nach Norden,
2. Aufbau einer Querungshilfe
3. Verlängerung des Weges für unmotorisierte Verkehrsteilnehmer auf der Nordseite der Langenhagener Straße von der Dorfstraße bis zur Querungshilfe
4. Markierung auf dem Belag der Einmündung der Dorfstraße in weiß und rot
5. Beschilderung (nicht in Skizze enthalten)

Förderung:
Ob / wann für diese Querungshilfe eine finanzielle Förderung erreichbar ist, wurde von mir nicht geprüft.

3.
Antrag von Gruppe Bündnis 90/Die Grünen - Die Unabhängigen am 12. Februar 2020

Dieser Antrag greift eine Anregung des ADFC Langenhagen auf, die eine positive Resonanz der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr erfahren hat, deren Zuständigkeit aber nur zu einem geringen Anteil an der gesamten Maßnahme berührt wird.

Der Verkehr auf der Langenhagener Straße L 382 in Schulenburg ist schon jetzt extrem dicht und wird nicht nur durch die Neubauten von Conti, DHL, Hempelmann und MTU weiter sehr stark zunehmen, sondern auch durch die neue Wohnbebauung in Schulenburg und Engelbostel in neu erschlossenen Wohngebieten.

Eine Querung dieser Straße durch Fußgänger*innen und Radfahrer*innen in Höhe der Einmündung der Dorfstraße ist nur sehr gefährlich möglich, mit stark zunehmendem Gefahrenpotenzial. Selbst wenn ein Rückstau der Fahrzeuge von der Ampel an der Hannoverschen Straße eine Querung der nördlichen Fahrbahn ermöglicht, kann der Verkehr aus der Gegenrichtung auf der südlichen Fahrbahn das Vorhaben zum Scheitern bringen.

Der Bau einer Querungshilfe an dieser Stelle entschärft die Gefahrensituation. Fußgänger*innen und Radfahrer*innen können die Straßenseite mit höherer Sicherheit wechseln. Außerdem ist durch eine Verziehung der nördlichen Fahrbahn (siehe Anhang) eine Entschleunigung des aus Osten kommenden Fahrzeugverkehrs als vorteilhafter Nebeneffekt zu erwarten.

Die Kosten der Maßnahme werden voraussichtlich unter 100.000 Euro liegen. Wahrscheinlich können Fördermittel des BMU (Radverkehr oder Kommunalrichtlinie) und der Region Hannover (für die Herstellung von Querungshilfen im Rahmen des Vorrangnetzes für den Alltagsradverkehr) zur Finanzierung herangezogen werden.


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