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Ich hab’s gelesen: „Die Stadt der Toten“ von Sara Gran

Untertitel: „Ein Fall für die beste Ermittlerin der Welt“.

Klar, ein Krimi, bei dem Titel.
Den Untertitel hätte ich aber weg gelassen.

Die Geschichte spielt in New Orleans, in den Tagen nach dem verheerenden Hurrikan „Katrina“ im Jahr 2005.

Ein Mensch verschwindet und „die Beste“ soll das aufklären.

Ich bin mir sehr unsicher, wie ich das Buch bewerten soll.

Es ist sehr leserlich, flott geschrieben, aber die Lebensumstände, die grenzenlose Anmaßung der Detektivin und die mystischen Anwandlungen sind mir doch zu unglaubhaft.

Hier ist es die Hauptperson, die beim Suff, Drogen und Dreck vermutlich für alle Sturmopfer ein Vorbild an Verwahrlosung abgeben möchte.

Und wenn keine Hinweise zum Fall zu finden sind, dann treten ein mysteriöses Detektivbuch und Rauschzustände/Wachträume(?) an die Stelle seriöser Ermittlungen.

Sozusagen Hinweise aus dem (Rausch-)Nirwana.

Wer solche „Milieustudien“ mag, sollte es lesen – für mich war es kein Highlight.
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1 Kommentar
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Johanna M. aus Stemwede | 05.11.2012 | 22:52  
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