Ich hab's gelesen: "BONK" von Mary Roach

Wenn Sie schon rote Ohren bekommen, wenn sie über Sex sprechen sollen, oder Ihnen das Thema grundsätzlich „unbehaglich“ ist, dann hören Sie hier auf zu lesen.

In diesem Buch geht es um Sexualität, nicht nur theoretisch, sondern auch sehr praktisch.

"Bonk" von Mary Roach ist ein unterhaltsames Sachbuch, kein pornographisches Machwerk. Es geht um die wissenschaftliche Erforschung der menschlichen Sexualität.

Von den frühen Anfängen der Sexualforschung, Versuchspersonen waren Mangelware und mussten in der Öffentlichkeit mit Repressalien rechnen, bis zu heutigen, hochmodernen Forschungsansätzen und aufgeklärten Probanden.

Alle Dinge werden nicht, wie sonst so oft, flüsternd hinter der Hand, sondern offen, humorvoll und völlig ungeniert geschildert.

Man erfährt eine Vielzahl von interessanten Informationen rund um das Gebiet der Sexualität. Manche Fakten dürften einigen aufgeklärten Menschen bereits bekannt gewesen sein, trotzdem trägt dieses Buch zu einer Fülle von bisher unbekannten, aufschlussreichen, und mitunter bizarren Informationen bei, die man so schnell nicht mehr vergessen wird.

Ich lasse hier die manchmal erstaunlichen Details weg.
myHeimat ist ja sehr in der heilen, schönen Welt angesiedelt (dies ist keine Wertung!). Da passt das vielleicht nicht so gut.

Amüsanten Anekdoten sorgen für einen aufgelockerten Lesefluss.
Ich fand die vielen Fußnoten zwar recht erhellend, aber oft auch viel zu ausführlich.

Besonders mutig ist die Autorin Mary Roach, die sich nicht scheut, aus Recherche-Gründen an etlichen Labor-Untersuchungen selbst als Versuchsperson teilzunehmen und danach die Ergebnisse zu schildern.

Das Thema ist sicher heikel und doch ist BONK nicht schmuddelig.

Fazit: Die Autorin hat mit BONK kein Blatt vor den Mund genommen - das Ergebnis könnte (sollte?) viele interessieren.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.