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Meine winzige Einsatztruppe, ohne Skandale, aber kämpferisch

  • So sehen die sehr flinken, rötlichen Raubmilben aus
  • hochgeladen von Wilhelm Kohlmeyer

Wer kennt das nicht. Blumen im Winterquartier werden von kaum sichtbaren Plagegeistern hingerafft.

Spinnmilben sind meist die Übeltäter. Leider sind sie sehr schwer zu bekämpfen.

Die "lieben" Bio-Spritzmittel bringen praktisch keinen Erfolg.

Was bleibt, ist die "hochwirksame chemische Keule", die aber aus gutem Grund nicht frei verkäuflich ist (Sachkunde-Nachweis nötig), tja, und eine Armee von kleinen Helferlein.

Spinnmilben können auf ganz natürliche Weise mit Raubmilben bekämpft werden.

Ein Weg, der teurer ist, als Spritzen (ich habe knapp 30 € für die Behandlung von 30 Quadratmeter Wintergarten ausgegeben), aber den Vorteil hat, das weder Kinder, noch Haustiere oder der Anwender gefährdet wird.

Fairer Weise muss auch erwähnen, dass die Rahmenbedingungen stimmen müssen.

Der Wintergarten bzw. die Unterbringungsräume müssen einiges über 20°C warm sein und eine hohe Luftfeuchtigkeit haben, also täglich mehrfach mit der Sprühflasche anfeuchten.

Auch müssen die Pflanzen dicht an dicht stehen, damit die Wanderung der Tierchen nicht behindert wird. Sie können und werden nicht meterweit über den Boden zum nächsten Blumentopf wandern.

Geduld ist eine weitere Tugend. Die sichtbare Wirkung setzt auch bei besten Rahmenbedingungen nicht sofort ein.

Es gibt mehrere Anbieter dieser Nützlinge. Man kann z.B. auf der Homepage von Neudorff Bezugsadressen finden (http://www.neudorff.de/).

An Hand der Bilder habe ich den Arbeitsablauf dargestellt.

Die Milben waren nur schlecht zum Posieren zu bewegen. Erwachsene Tiere sind nur bis zu einem halben Millimeter groß und bleiben einfach nicht ruhig sitzen.

Die in den Pflanzen platzierten Papierstreifen können am nächsten Tag entfernt werden.

  • So sehen die sehr flinken, rötlichen Raubmilben aus
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  • Spinnmilben, kleiner als die Raubmilben und nicht so beweglich.
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  • Die hellen Spinnmilben haben seitlich zwei dunkle Punkte. Die Rote Spinne, auch eine Spinnmilbenart, ist knallrot. Raubmilben sind rötlich.
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  • Meine Lieferung von zwei Raubmilbenarten.
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  • Damit das Granulat mit den Milben nicht von den Pflanzen abrieselt, Haushaltspapier in Streifen schneiden, anfeuchten und darauf das Granulat streuen
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  • Alte Schale zum Auslegen und Befeuchten der Streifen
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  • Granulat aufstreuen und evtl. noch etwas Wasser nachsprühen
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  • Die "milbigen" Papierstreifen dann in Pflanzen verteilen
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  • Die Spinnmilben sitzen meist in den Spitzen der Triebe. Hier also bevorzugt angreifen
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  • Auch an den Wänden der Packungen sitzen noch viele Tierchen. Also auch an die Pflanzen legen.
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1 Kommentar

Tolle Alternative zur chemischen Keule!

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