Vorsicht im Frühling: Der Storch lauert überall!

In jedem Gebüsch kann Meister Adebar lauern ...
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Und wir wissen ja alle, dass der Storch die Babies bringt!

Wohl jeder von uns hat diese „alte Volksweisheit“ in der Kinderzeit gehört und auch heute noch werden Kinderfragen oft mit dieser scherzhaften Antwort abgewehrt.

Aber woher kommt dieser Spruch eigentlich?

Soweit heute bekannt ist, aus dem Mittelalter.

Damals war "des Mannes Storch" eine von vielen Umschreibungen für „Penis“.

Der Begriff „Storch“ leitet sich vom Wort stock ab, vermutlich, weil der große Vogel so steif und staksig läuft – aber der Begriff stand im Mittelalter auch für "männliches Glied".

Und daher erklärt sich das Bild, dass der Storch der Mutter ins Bein gebissen hat und somit für die Kinder verantwortlich ist.

Zudem gilt der Storch schon seit langer Zeit als Frühlingsbote und Glücksbringer.

Dazu kam, dass die Störche auf den Hausdächern nisten und das „begünstigte“ die „Lieferung“ der Babies.

Sie kamen durch das Schornsteinloch!

Unbedarfte Kinder konnten das sogar „beobachten“.

Die Störche fangen ja bevorzugt Frösche.

Und wenn dann ein Storch mit einem dicken Frosch im Schnabel auf dem Haus landete, dann sah der Frosch von weiten einem kleinen, zappelnden Baby ähnlich.

Tja, so soll’s gewesen sein.

Trotzdem! Vorsicht. Vielleicht ist ja auch alles ganz anders.

In jedem Gebüsch kann Meister Adebar lauern ...
... und verschmitzt grinsend die Babies bringen :-))
Bürgerreporter:in:

Wilhelm Kohlmeyer aus Hannover-Groß-Buchholz

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