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Selbstmord oder Mord? – Neue Erkenntnisse beim Tod von Hans B.

Die Nachricht vom Tode des Bandidos-Rocker Hans B. erreichte uns bereits Ende Mai 2012. Alle Zeichen deuteten auf Mord hin. Die Schusswaffe lag neben seinem umgestürzten Motorrad und der Verdacht, dass ein verfeindetes Hells Angels-Mitglied ihn getöte habe, lag nahe. Doch nun schließen neueste Ermittlungen auch einen Selbstmord nicht aus.

Hans B. war ein jahrelanges Mitglied der Rockerbande Bandidos. Dass der 49-Jährige dem Chapter (Ortsgruppe) Dinslaken angehörte, konnte man selbst am Tage seines Todes sehen. Er trug zum Zeitpunkt seines Todes seine ortskundige Bandidos-Kutte, auf der man den neuesten Ermittlungen zufolge, starke Schmauchspuren feststellen konnte. Auch auf seinen Handschuhen wurden die Spuren, die auf Selbstmord hindeuten, gefunden. Auf der Schusswaffe selbst ließ sich zudem nur seine DNA nachweisen, was ein Fremdverschulden weitestgehend ausschließt. Zu Beginn der Ermittlungen ging die Polizei davon aus, dass Hans B. dem Bandenkrieg der verfeindeten Rockerbanden Bandidos und Hells Angels zum Opfer fiel. Sein Motorrad wurde Ende Mai auf einer Landstraße an einem Waldgebiet in Bottrop gefunden. Der Fahrer Hans B. lag mit einem Durchschuss im Oberkörper unmittelbar daneben. Auch die Waffe, bei der es sich um eine zu einem Revolver umgebaute Schreckschusspistole handelte, fand man nur wenige Meter davon entfernt im Busch. Neben den Schmauchspuren sprechen auch die Selbstmordabsichten, die Hans B. vor einiger Zeit geäußert haben soll, gegen ein Fremdverschulden. Ob es sich um Selbstmord oder ein Tötungsdelikt handelt steht noch nicht endgültig fest, die Ermittlungen dazu laufen derzeit noch auf Hochtouren.
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