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Besuch bei der „Gartenkönigin“ des Meraner Landes - Algund

Blick auf Algund (Foto: Daniela Prossliner)
 
Blick auf Algund, im Hintergrund die Zielspitze (Foto: Algund)

Für Menschen auf der Alpennordseite ist es verblüffend, was sich schon im März vor den Toren Merans abspielt: Submediterrane Einflüsse zwischen dem Ortlermassiv und der Texelgruppe sind verantwortlich für den rosa-weißen Blütenteppich, der das Gartendorf Algund, das auf 350 Metern Seehöhe liegt, überzieht.

Millionen von rosa Mandel-, Kirsch- und Apfelblüten vor den schneeweißen Spitzen im Naturpark Texelgruppe: Diesen fernöstlichen Kontrast findet man mitten in den Alpen im Gartendorf Algund, das am westlichen Rand des Meraner Beckens liegt. Submediterrane Luft von der oberen Adria, die ungehindert in das Etschtal einströmen kann, sorgt dafür, dass exotische Pflanzen wie Palmen, Pinien, Agaven und Ölbäume unter freiem Himmel überwintern können. Möglich ist das durch die bis zu 3.300 Meter hohen Gipfel der Ötztaler Alpen und der Texelgruppe, die als Schutzschild vor den Niederschlägen und kalten Winden aus dem Norden dienen. Die Hochrechnung macht in Summe mehr als 300 Sonnentage pro Jahr aus – und ein Klima, das mit südlichen Mittelmeerregionen, der Côte d’Azur und Mallorca mithalten kann.

Urlaub auf dem Südbalkon der Alpen

Neben Äpfeln und Wein, den kulinarischen Botschaftern Algunds, gedeihen Marillen und Pfirsiche, Mandeln, Feigen und sogar Oliven. Im nur zwei Kilometer von Algund entfernten Meran entdeckt man das Frühlingserwachen auf Kaiserin Sisis Spuren in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff und auf der berühmten Tappeiner Promenade, wo Magnolien, Eukalyptus, Zitrus-, Granatapfel-, Maulbeer- und Feigenbäume wachsen. Wer in Algund seinen Urlaub verbringt, wohnt inmitten der Wein- und Obstgärten, Burgen, Schösser und Ansitze des Burggrafenamts und in wohltuender Distanz zum quirligen Treiben der Kurstadt. Die Lage am Fuße des Naturparks Texelgruppe und am Tor zum Vinschgau bringt Wanderer und Radfahrer in alle Himmelsrichtungen und Höhenlagen. Der Algunder Waalweg und der Meraner Höhenweg sind die beliebtesten Marschrouten und die Via Claudia Augusta einer der schönsten Talradwege Südtirols.

Im Rahmen von Südtirol Balance zwischen dem 9. April und 30. Juni wandern Urlauber drei Mal pro Woche in Begleitung von Experten und lassen sich dabei auf die erwachende Natur und gesunde Bewegung ein. Bei einer Atem-Wanderung mit den geprüften Wanderführern Monika Auer und Georg Stoinschek werden die Energietanks beim Gehen in mittleren Höhen aufgefüllt. Wichtig dabei ist es, das eigene Schritttempo zu finden und an den Atemrhythmus anzupassen.

Die Natur- und Landschaftsführerin Gerlinde Aukenthaler nimmt Interessierte mit auf eine Kräuterwanderung von Algund nach Vellau, erklärt, welche Pflanzen heutzutage eine wahre Renaissance erleben, wie sie gesammelt und getrocknet werden, was man daraus kochen oder rühren kann und wie sie wirken. Eine Blütenwanderung am Algunder Waalweg zu den vielen Kraftplätzen mit dem Experten Norbert Rechenmacher liefert neue Quellen der Inspiration für Körper, Geist und Seele – und die Möglichkeit, den eigenen Alltag zu entschleunigen.
Im Radius von nur 45 Kilometern liegen drei fast ganzjährig bespielbare Golfplätze.


Veranstaltungen Algund im Frühling

09.04.–30.06.18: Südtirol Balance – gesunde Bewegung beim Wandern in Algund
25.–29.04.18: Algunder Pflanzen- und Gartenmarkt – mediterrane Pflanzen, Gewächse und Kräuter, Aussteller aus Südtirol und Italien
29.04.18: 25. Half Marathon Meran–Algund
29.04.18: Radfest mit Radflohmarkt in Algund – Neuheiten im Bike- und E-Bike Bereich zum Testen
Frühlingskonzerte der Algunder Musikkapelle: 01./02./04./20.04.18, 18.05.18, 08.06.18
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